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Nun winkt sogar der Titel - Junge DHfK-Handballer können eine grandiose Saison krönen

Nun winkt sogar der Titel - Junge DHfK-Handballer können eine grandiose Saison krönen

Es ist vollbracht, der Jubel kannte bei den Spielern sowie ihren 50 mitgereisten Eltern und Fans keine Grenzen: Die A-Jugend des SC DHfK Leipzig hat sich im Halbfinale um die deutsche Handball-Meisterschaft gegen die Füchse Berlin durchgesetzt.

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Die A-Jugend des SC DHfK.

Quelle: LVZ .

Berlin/Leipzig. Das 29:30 am Sonntagabend bedeutete zwar die erste Saisonniederlage, doch das Zwei-Tore-Polster vom Hinspiel (30:28) reichte für den Einzug ins Finale. Dort wartet der Nachwuchs der HSG Wetzlar, der sich zweimal knapp gegen Hannover-Burgdorf durchsetzte. Das alles entscheidende Rückspiel steigt zu Pfingsten in Leipzig.

Erstliga-Aufstieg der Männer am Freitag, 48 Stunden später der Finaleinzug der Junioren: "Was für ein Wahnsinns-Wochenende! Das ist ja fast schon ein bisschen unheimlich", freute sich André Haber, der als Co-Trainer bei den Profis zugleich Cheftrainer bei der A-Jugend ist. Dass er mit seiner Mannschaft im 26. Pflichtspiel die erste Saisonniederlage hinnehmen musste, bekümmerte ihn kaum. "Schöner kann man gar nicht verlieren", hatte ihm sein Linksaußen Vincent Neudeck gleich nach Abpfiff des dramatischen Halbfinalrückspiels in Berlin zugerufen.

Dabei bestand wenige Sekunden vor Schluss sogar noch die Chance zum Ausgleich per Siebenmeter. Kapitän Jonas Hönicke konnte diesen zwar nicht mehr im Kasten unterbringen, aber die Uhr war schon so gut wie runtergelaufen. Und mit 13 Treffern war Hönicke längst zum herausragenden Akteur der Partie geworden. Seine trickreichen Kombinationen und treffsicheren Schlagwürfe verhinderten, dass sich die Füchse deutlich absetzen konnten.

Überhaupt kamen die Leipziger diesmal deutlich besser in die Partie, gingen rasch in Führung und lagen nach 20 Minuten mit drei Toren vorn (12:9). "Leider verpassten wir es dann, den Vorsprung auszubauen, mussten mit 16:16 in die Pause und gerieten zehn Minuten vor Schluss noch mal richtig in Bedrängnis", so Haber. Der deutsche Serienmeister aus Berlin zog mit 27:24 leicht davon, führte vier Minuten vor Schluss 29:26. Dann drohte beim 30:28 sogar ein Siebenmeterwerfen. Doch in der entscheidenden Phase liefen beide Leipziger Torhüter zu Hochform auf, hielt Marian Voigt einen Siebenmeter, fiel der Anschluss zum 29:30, brachte die Manndeckung der Berliner nichts mehr ein. "Auch als wir mit drei Toren zurücklagen, haben die Jungs immer den Kopf oben behalten und an sich geglaubt. Diese Stärke zeichnet sie schon die gesamte Saison aus", lobte Coach Haber.

Beide Finalisten kommen aus der Ost-Staffel, in der die Haber-Schützlinge ungeschlagen blieben und Wetzlar 25:21 sowie 32:25 besiegten. Das Hinspiel steigt am Sonntag in Wetzlar. Da die Sporthalle am Rabet bereits im Halbfinale aus allen Nähten platzte, möchte der SC DHfK die Saison am 22. Mai in der großen Arena krönen. DHB und Wetzlar müssen der Verlegung noch zustimmen. sei

SC DHfK:

Gurezky, Voigt; Hönicke 13/2, Remke 4, Semper 6, Naumann 1, Jungemann 1, Hellmann 1, Neudeck 3, Dietze, Meiner, Kügler, Prautzsch, Reinholz, Sowada, Centner

sei

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