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Abati und Stojanovic in Leipzig: DHfK-Gegner freut sich schon auf die Topstars

Abati und Stojanovic in Leipzig: DHfK-Gegner freut sich schon auf die Topstars

Die Relegationsmannschaft des Handball-Drittligameisters SC DHfK Leipzig ist komplett. Pünktlich um 19 Uhr landete am Mittwoch Joel Abati mit der Air-France-Maschine 2216 aus Paris auf dem Flughafen Leipzig-Halle.

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Toptorhüter Goran Stojanovic (l.) und der französische Olympiasieger und Weltmeister Joel Abati (r.) werden das Team von DHfK-Trainer Uwe Jungandreas (M.) in den Relegationsspielen unterstützen.

Quelle: Regina Katzer

Leipzig. Fröhlich begrüßte er Manager Maik Gottas und Trainer Uwe Jungandreas. „Ich bringe viel Erfahrung aus meiner Zeit in Magdeburg mit und freue mich auf die neue Aufgabe“, sagte der französische Olympiasieger und Weltmeister.

Gemeinsam mit dem einstigen jugoslawischen Toptorhüter Goran Stojanovic vom HSV Hamburg verstärkt er die Grün-Weißen bei zwei Spielen im Kampf um den Zweitligaaufstieg. Stojanovic war bereits am Nachmittag mit dem Auto aus Hamburg angereist. Untergebracht sind die beiden Neuzugänge im Leipziger Hotel Westin.

Abati machte am Flughafen nicht viele Worte, die Zeit drängte. Direkt nach der Ankunft in Schkeuditz ging es in die kleine Arena zum ersten Training. „Von der Mannschaft gab es wegen den Verpflichtungen nur positive Signale“, sagte Jungandreas. Eingefädelt hatte DHfK-Aufsichtsrat Stefan Kretzschmar den Coup. Abati soll die Abwehr stabilisieren, Stojanovic im Tor für Ruhe und Gelassenheit sorgen.

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Leipzig. Die Relegationsmannschaft des Handball-Drittligameisters SC DHfK Leipzig ist komplett. Pünktlich um 19 Uhr landete am Mittwoch Joel Abati auf dem Flughafen Leipzig-Halle. Gemeinsam mit dem einstigen jugoslawaischen Toptorhüter Goran Stojanovic vom HSV Hamburg verstärkt der französische Olympiasieger und Weltmeister die Grün-Weißen bei zwei Spielen im Kampf um den Zweitligaaufstieg.

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Spieler seines neuen Teams kenne er noch nicht, gibt der frühere Star vom SC Magdeburg zu. Dafür bleibe noch genüg Zeit. „Ich bin da ganz offen“, so der heutige Sportminister in der Region Montpellier.

Auf seinem Programm zwischen den beiden Aufstiegsspielen steht auch ein Besuch in Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt. „Ich habe noch viele Kontakte dorthin“, berichtete der 41-Jährige. Die Partien seines deutschen Lieblingsklubs verfolgt er nach wie vor bei Liveübertragungen im Fernsehen. "Zuletzt habe ich den Sieg des SCM gegen Kiel gesehen, das war wirklich super", schwärmte Abati.

Eine Rückkehr in leitender Funktion nach Magdeburg schließt der Franzose derzeit aus. "Mein neuer Job in der Politik macht mir Spaß, da bin ich stark eigebunden", berichtete er und ging gleich auf aktuelle Tagesereignisse ein.

Geschockt sei er gewesen, als die Vergewaltigungsvorwürfe gegen den inzwischen zurückgetretenen IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn bekannt wurden. "Jetzt müssen wir aber die weiteren Ermittlungen abwarten", so der Sportminister aus Montpellier. In Leipzig zählt für Abati nur Handball, da legt die Politik eine Pause ein.

Selbst Gegner HSG Tarp-Wanderup freut sich auf die beiden Topstars der Leipziger. „Abati hat alles gewonnen, da können wir uns nur verneigen“, meinte HSG-Manager Stephan Thonak. Für die Mannschaft sei es etwas Besonderes, gegen Abati und Stojanovic zu spielen.

Matthias Roth

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