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Angstgegner Saarlouis: SC DHfK Leipzig will auswärts gewinnen – Jonsson fällt aus

Angstgegner Saarlouis: SC DHfK Leipzig will auswärts gewinnen – Jonsson fällt aus

Die Handballer des SC DHfK haben mit ihrem nächsten Gegner mindestens noch zwei Rechnungen offen. In der vergangenen Saison verloren die Leipziger gegen die SG Saarlouis gleich beide Begegnungen.

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Maximilian Jonsson (r.) vom SC DHfK Leipzig gegen Ferdinand Michalik vom TV 1893 Neuhausen.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Rückblick: Im vergangenen November gastierten die Saarländer in der Arena und entschieden die Partie mit 24:23 in der Schlussminute für sich. Alexander Feld sah damals für ein Foul wenige Sekunden vor dem Abpfiff die rote Karte. Noch schlimmer das Rückspiel im Mai: Die Grün-Weißen gingen in Saarlouis mit 20:34 unter. Die Vereinsverantwortlichen zogen die Notbremse und stellten Trainer Uwe Jungandreas frei.

In dieser Spielzeit sind die Kontrahenten vom Sonnabend Tabellennachbarn auf den Rängen 13 und 14. Saarlouis hat mit dem Sieg gegen Aufsteiger Altenholz erst ein Spiel gewonnen, bei Niederlagen gegen Großwallstadt und Nordhorn. Mit dem Team aus dem Vorjahr hat die Mannschaft nicht mehr viel gemein, acht Spieler verließen die SG. Darunter ist auch Daniel Fontaine, der letzte Saison mit Zweispielrecht ausgestattet war und jetzt nur noch für  FrischAuf Göppingen spielt.

Zuletzt hatte Trainer Goran Suton bei seinen Übungsstunden gerade noch neun Feldspieler auf dem Parkett und vertraut vor allem seinem Sohn Tim. Der Rückraumspieler erzielte schon 29 Tore in den ersten drei Ligapartien. Suton steht mit Zweitspielrecht auch beim Erstligisten Rhein-Neckar-Löwen unter Vertrag.

DHfK-Coach Christian Prokop lässt sich von diesen Vorzeichen aber nicht beeinflussen. Er geht auch dieses Spiel generalstabsmäßig an. Mit seinen Männern fährt er schon am Freitag in Richtung Westen und übernachtet in Kaiserslautern. Nicht mit im Bus wird Maximilian Jonsson sitzen. „Er hat sich beim Training das linke Knie verdreht“, sagte Prokop. Die erste Diagnose lautet: Meniuskuseinriss.

Am Sonnabend sollen bei Mannschaftsarzt Pierre Hepp weitere Untersuchungen in der Uni-Klinik erfolgen. Im günstigsten Fall muss der Schwede drei bis vier Wochen pausieren. „Maximilian ist ein Kämpfer, er wird sich durchbeißen“, sagte DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther. Die Mannschaft habe gute Jungs, da werde der Ausfall ausgeglichen. Die Hauptlast liegt jetzt auf den Schultern von Max Emanuel. Trainer Prokop kann sich aber auch eine Variante mit René Boese vorstellen.

Anwurf in Saarlouis ist um 19.30 Uhr. LVZ-Online überträgt die Partie im Live-Audio-Stream.

Matthias Roth

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