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Besucherboom zum Saisonfinale: SC DHfK Leipzig lockt die Fans zu den Spitzenspielen

Handball-Bundesliga Besucherboom zum Saisonfinale: SC DHfK Leipzig lockt die Fans zu den Spitzenspielen

Vier Spielen haben die Handballer des SC DHfK Leipzig noch vor der Brust und für alle Begegnungen gibt es nur noch Restkarten. Los gehts am Sonntag gegen die SG Flensburg-Handewitt.

Oft entscheidender Faktor bei den Spielen des SC DHfK Leipzig: Maskottchen BalLEo und die Fans.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Jetzt kommen die Sahnehäubchen für Mannschaft und Fans des SC DHfK Leipzig in der Handball-Bundesliga. In den letzten vier Heimspielen dieser Saison sind nur noch Topteams in der Arena zu Gast. Los geht’s am kommenden Sonntag (Anwurf 15 Uhr) mit der SG Flensburg-Handewitt. Es folgen der THW Kiel (Mittwoch, 17. Mai), der SC Magdeburg (Mittwoch, 31. Mai) und die Füchse Berlin (Sonnabend, 10. Juni).

Die Kartennachfrage für diese Begegnungen ist gewaltig. Die Grün-Weißen wählen dafür die Hallenvariante mit 6.000 Zuschauern. Und selbst dieses Angebot wird wohl bei der großen Nachfrage kaum reichen und einige Interessenten könnten leer ausgehen . „Für das Spiel gegen Flensburg haben wir schon 5.000 Karten verkauft“, sagte Geschäftsführer Karsten Günther. Im Angebot seien noch 500 Sitz- und 500 Stehplätze.

Bereits gegen Gummersbach, da noch mit der kleineren Arenavariante, verkündete Hallensprecher Sascha Röser: „Wir sind mit 4.327 Zuschauern ausverkauft!“ Mit dem Besucherzuspruch zum Saisonfinale werden die Spieler von Trainer Christian Prokop für eine imposante Spielzeit belohnt.

Saisonschnitt klettert kräftig

Außerdem poliert der Verein seine Saisonbilanz mit einem derzeitigen Besucherschnitt von 3.743 noch einmal auf. Am Ende könnte er bei knapp 4.300 liegen, vorausgesetzt die Arena ist jetzt viermal ausverkauft. In der vergangenen Saison freute sich der SC DHfK über einen Schnitt von 4.400 Zuschauern.

In der Premierensaison im Oberhaus hatte der Verein allerdings noch nicht mit einem zugkräftigen Fußballerstligisten im Stadion nebenan zu kämpfen. RB Leipzig hat bereits 621.510 Fans angelockt, das ist ein Schnitt von 41.434 Besuchern pro Partie. In der zweiten Bundesliga lockten die Roten Bullen im vergangenen Jahr noch 28.616 Schlachtenbummler pro Begegnung an.

Prokop will auch gegen die Spitzenteams punkten. „Wenn wir zu hundert Prozent an unsere Leistungsgrenze gehen, dann können wir auch solche Spiele gewinnen.“ Die SG Flensburg-Handewitt muss am Donnerstag noch in der Champions League in Skopje antreten und wird anschließend mit einer Chartermaschine wieder nach Hause fliegen. Am Sonnabend macht sich der Titelkandidat dann nach Leipzig auf. Prokop sieht in den Reisestrapazen des Gegners allerdings keinen Vorteil: „Die SG ist das gewohnt und steckt das weg“, so der Coach.

Von Matthias Roth

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