Startseite LVZ
Volltextsuche über das Angebot:

SC DHFK
Google+ Instagram YouTube
Bietigheim empfiehlt sich mit Siegen gegen die Spitzenteams – Punktspiel beim SC DHfK

Bietigheim empfiehlt sich mit Siegen gegen die Spitzenteams – Punktspiel beim SC DHfK

Sie kennen sich seit Jahren und schätzen sich als Fachleute. DHfK-Trainer Uwe Jungandreas und der Bietigheimer Coach Jochen Zürn tauschen sich regelmäßig am Telefon über die Teams der 2. Handball-Bundesliga aus.

Voriger Artikel
DHfK-Handballer wechseln aufs Eis - RB-Spieler Timo Röttger überrascht auf glattem Untergrund
Nächster Artikel
Füchse-Nachwuchstrainer Bob Hanning: Spiel gegen Handball-Akademie mit Stolpercharakter

Trainer des SC DHfK Leipzig, Uwe Jungandreas

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. In dieser Woche verraten sie sich nichts. Beide Mannschaften treffen am Sonntag um 17 Uhr in der Leipziger Ernst-Grube-Halle zum Punktspiel aufeinander.

„Das wird ein ganz heißer Tanz“, glaubt Zürn. Leipzig spiele nicht wie ein Aufsteiger, sondern sei schon längst in der Liga angekommen. Beim Videostudium bekam Zürn noch einmal bestätigt, was er ohnehin vom Gegner wusste: Leipzig spielt mit einer aggressiven Abwehr und ist wuchtig in der Vorwärtsbewegung. „Uli Streitenberger spielt in der Verteidigung ganz excellent“, lobt der Bietigheimer Übungsleiter. Vorn sei Thomas Oehlrich am Kreis eine „absolute Kante“.

Die SG BBM Bietigheim ist mit einer Achterbahnfahrt in die Saison gestartet. Nach Siegen gegen die Favoriten aus Minden und Emsdetten folgten Niederlagen gegen Außenseiter wie Empor Rostock. Am vergangenen Wochenende brachte die junge Mannschaft aus Baden-Württemberg die 3250 Zuschauer in heimischer Halle zum Toben. Tabellenführer Neuhausen wurde mit einer 27:32-Niederlage nach Hause geschickt. „Aus einer überragenden Mannschaft haben Robin Haller und Milos Hacko herausgeragt“, sagt Zürn. Haller warf zehn Tore und ist damit zweitbester Feldschütze der Liga, Hacko zeigte im Tor eine Parade nach der anderen.

„Wir haben großes Potential, sind aber noch nicht stabil genug“, erklärt der Gästetrainer. Vor der Saison sahen viele Experten Bietigheim bereits im Kreis der Aufstiegskandidaten. Zürn winkt bei diesem Thema ab. „Wir haben eine sehr junge Mannschaft und wollen uns in der Liga etablieren“, sagt er. Mehr sei noch nicht drin. Hacko ist der einzige Profi, die anderen Spieler gehen arbeiten oder studieren. Zürn selbst ist mit 40-Stunden-Vertrag beim Olympiastützpunkt Heidelberg angestellt.

DHfK-Trainer Uwe Jungandreas rechnet mit einer hart umkämpften Partie. Der Coach hat nicht nur den torgefährlichen Haller im Blick. „Auch über die Außen- und den Kreisspieler werden sie ihre Chance nutzen“, glaubt er. Die Grün-Weißen wollen an die Erfolge der vergangenen Wochen anknüpfen. Von den letzten vier Spielen verloren sie trotz Besetzungsproblemen nur eins. „Man hat aber auch gesehen, wie schwer es uns fällt die Ausfälle zu kompensieren“, berichtet Jungandreas.

Er muss weiter auf die verletzten Erik Jacob und Martin Müller verzichten. Torhüter Michael Galia liegt zudem mit einer Grippe flach und bekommt noch bis Freitag Antibiotika. Seine Einsatz entscheide sich erst kurz vor dem Anpfiff. Im Kader wird deshalb wieder der mit einem Zweitspielrecht ausgestattete LVB-Keeper Sebastian Schulz stehen.

Matthias Roth

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News