Startseite LVZ
Volltextsuche über das Angebot:

SC DHFK
Google+ Instagram YouTube
Brandmelder aus Magdeburg retten Joel Abati das Leben - Haus von DHfK-Gastspieler zerstört

Brandmelder aus Magdeburg retten Joel Abati das Leben - Haus von DHfK-Gastspieler zerstört

Magdeburg, Frankreichs Handball-Olympiasieger Joel Abati ist bei einem Feuer in seinem Haus mit dem Schrecken davongekommen. Dank der Alarmanlage konnten sich der frühere Bundesliga-Spieler des SC Magdeburg sowie seine Frau und die beiden Töchter rechtzeitig aus ihrem brennenden Haus im südfranzösischen Clapiers retten und blieben unverletzt.

Voriger Artikel
SC DHfK Leipzig hat Personalsorgen vor dem Heimspiel am Sonntag
Nächster Artikel
DHfK Leipzig: Team von Jungandreas will Auswärtsserie gegen Hamm-Westfalen ausbauen

Goran Stojanovic und Joel Abati nach dem Spiel gegen Dessau.

Quelle: Dietmar Mörbitz

„Wir hatten großes Glück und danken Gott dafür, dass uns die Brandmelder, die wir nach meiner Rückkehr aus Magdeburg mitgenommen haben, das Leben gerettet haben. Wenn diese um 3.20 Uhr nicht Alarm gegeben hätten, wer weiß, was dann passiert wäre“, sagte Abati der „Magdeburger Volksstimme“.

Das Haus in dem Vorort von Montpellier sei bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Dem 41-jährigen ehemaligen Handballer und seiner Familie sei bis auf einige persönliche Dokumente, einem Handy und einem Laptop nichts geblieben. Der frühere Außen- und Rückraumspieler beklagt unter anderem auch den Verlust seiner olympischen Goldmedaille von Peking sowie sämtlicher Urkunden. Die Brandursache soll noch ungeklärt sein.

Abati hatte seine sportliche Karriere 2009 bei Montpellier HB beendet. Im Vorjahr hatte er beim SC DHfK Leipzig noch bei den Relegationsspielen zum Aufstieg in die 2. Bundesliga gegen Tarp-Wanderup und den Dessau-Roßlauer HV gespielt.

Anschließend begann er eine Politikerlaufbahn und ist in Montpellier für Sport verantwortlich. Mit Frankreichs Nationalmannschaft war der Linkshänder zweimal Weltmeister (2001, 2009), Europameister (2006) und Olympiasieger (2008). Mit dem SC Magdeburg gewann Abati unter anderem die Champions League (2002) und die deutsche Meisterschaft (2001).

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News