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Brisantes Sachsenderby: SC DHfK trifft auf Tabellennachbarn Lok Pirna

Brisantes Sachsenderby: SC DHfK trifft auf Tabellennachbarn Lok Pirna

Am Sonntag müssen die Handballer des SC DHfK Leipzig zum Drittplazierten ESV Lok Pirna. Für die Mannschaft von Trainer Uwe Jungandreas ist dies ein weiteres Endspiel, mit dem man endgültig den Tabellendritten deutlich abschütteln könnte.

Leipzig. Derzeit stehen die Leipziger mit vier Punkten Vorsprung und einem Spiel weniger als der Gegner auf dem zweiten Tabellenplatz.

Doch auch der Gegner gibt sich kämpferisch und sinnt nach der deutlichen 23:35-Hinspielniederlage auf Revanche. Trotz der Misserfolge in den vergangenen zwei Partien geben sich die Ostsachsen kämpferisch. „Die Hölle Ost stand in jedem Spiel hinter uns. Wir haben etwas gut zu machen, werden um jeden Zentimeter Hallenboden kämpfen und hoffen wieder einmal auf die lautstarke Unterstützung unserer Fans", sagt Kapitän Robert Weiß.

Um dem erwarteten Zuschaueransturm stand zu halten, treten die Gastgeber nicht wie gewohnt in der heimischen Halle auf dem Sonnenstein, sondern in der Margon-Arena in Dresden an. Hier will die Truppe von Trainer Fritz Zenk den Grün-Weißen ein Bein stellen.

„Die Schlappe gegen Köthen war sehr ärgerlich, aber die Jungs haben vergangene Woche in Gensungen die richtige Reaktion gezeigt. Da stand in Sachen mannschaftlicher Geschlossenheit und unbedingtem Siegeswillen ein ganz anderes Team auf dem Parkett", gibt sich Manager Uwe Heller trotz der Niederlage optimistisch.

Sehr gute Erinnerungen an das Hinspiel hat indes DHfK-Trainer Uwe Jungandreas, der bei seinem damaligen Debüt gegen Pirna einen Einstand nach Maß feierte. „Das war in allen Belangen sehr, sehr ordentlich. Aber alles ist vergänglich und wir müssen uns am Sonntag neu zeigen", sagt der Coach, der davon ausgeht, dass Eric Jakob beim Spitzenspiel dabei sein wird.

Der Rückraumspieler zog sich im Spiel gegen Baunatal eine Bänderdehnung im rechten Fußgelenk zu und steigt am Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining ein. Somit könnten die Grün-Weißen beim Tabellennachbarn in Bestbesetzung antreten. Einzig Neuzugang Cristian Telehuz wird noch bis zum Saisonfinale nach den Osterfeiertagen geschont.

Die Marschroute für das Derby ändere sich laut Jungandreas nicht. „Unsere Ausgangslage ändert sich von Woche zu Woche nicht wirklich. Wir müssen auch dieses Spiel gewinnen. Dabei wollen wir unserer Philosophie treu bleiben und aus einer aggressiven Abwehr, die in den letzten Wochen sehr gut funktioniert hat, Bälle erobern und ein schnelles Konterspiel aufziehen", erklärt der Trainer.

Unterstützung erhalten die Jungs um Kapitän Thomas Oehlrich von rund 200 Anhängern, die in eigenen Autos und drei Bussen anreisen. Kurzentschlossene können zur Abfahrt um 14 Uhr vom Vereinsgelände „Am Sportforum 10" noch Restplätze ergattern. Für alle Fans, die das brisante Duell nicht vor Ort verfolgen können, wird das Spiel im Liveticker ( www.lvz-online.de) übertragen.

Anne Ulbricht

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