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Bundestrainer-Gipfel beim DHfK-Topspiel gegen Flensburg

Prominente Gäste Bundestrainer-Gipfel beim DHfK-Topspiel gegen Flensburg

Der SC DHfK empfängt am Sonntag mit der SG Flensburg-Handewitt einen der großen Drei des Handballsports. Auch auf der Tribüne versammelt sich ein ein prominentes Trio: In der Arena kommte es zu einem Bundestrainer-Gipfel.

Auch Bundestrainer Christian Prokop kommt am Sonntag nach Leipzig an seine alte Wirkungsstätte.

Quelle: dpa

Leipzig. Sonntag, Handball-Prime-Time: 15 Uhr Arena Leipzig. Der SC DHfK empfängt mit der SG Flensburg-Handewitt einen der großen Drei des Handballsports. Neben dem Parkett wird’s nicht minder spektakulär. Dort versammeln sich ebenfalls die Big Three. Männer-Bundestrainer Christian Prokop (38), Frauen-Bundestrainer Michael Biegler (56) und Weltmeistertrainer Heiner Brand (65) sind in der Halle.

Um André Haber über die Schulter zu schauen? Tipps zu geben, wie der nächste Skalp aus der Riege der großen Drei erbeutet werden kann? No! Talk-Novize, Handballikone und -experte Stefan Kretzschmar (44) ist mit Sky Gastgeber der Bundestrainer-Elefantenrunde.

Der nächste Handball-Festtag in Leipzig also. Das wird Karsten Günther, Manager des Handballbundesligisten, auch nicht müde zu betonen: „Vor drei Jahren haben wir uns das nicht erträumt, so anzutreten. Diese Spiele dürfen nicht ins Alltägliche abdriften.“ Ein Wink mit dem Zaunpfahl? Schließlich hatte der 36-Jährige auch nach der ersten Saisonniederlage verbal auf den Tisch gehauen. „Wie wir dann unsere Linie verlassen, das gefällt mir gar nicht“, polterte er. Der SC DHfK hatte in Lemgo die Partie eigentlich im Griff. Fünf Minuten vor und zehn Minuten nach der Pause kippte das Spiel. L.E. fiel ab.

„Eine bittere Niederlage, eine emotionale.“ So wertete es der Abwehr-Strippenzieher der Grün-Weißen Bastian Roscheck. „In 15 Minuten kommen wir komplett aus dem Konzept, machen Fehler im Angriff, nehmen die Fehlerketten mit in die Abwehr und kommen dort einen Schritt zu spät“, beschrieb der 26-Jährige.

Und zwar etwas, was sich diese Saison bisher wie ein roter Faden durch das Spiel der Leipziger zieht, phasenweise berauben sich die Leipziger selbst ihres Erfolges. Bis auf die Partie beim TBV konnten sie mit einem Kraftakt die Siege gegen Minden und Hüttenberg festhalten.

Der SC DHfK kassiert mehr Tore als in der vergangenen Spielzeit. Dabei gilt die extrem bewegliche Abwehr der Leipziger als das Prunkstück. Nur offerierte der Riegel zu oft Lücken. „Wir müssen jetzt nicht alles schlechtreden“, sagte Roscheck, „die Gegentore resultieren aus Tempogegenstößen.“

Und dann kommt da jetzt ausgerechnet der Express aus dem Norden. Die SG Flensburg-Handewitt, amtierender Vizemeister. Vergangenen Spieltag gegen den Meister, die Rhein-Neckar-Löwen 27:22 gewonnen, aber gegen Hannover-Burgdorf 29:32 verloren. „Auch sie sind verwundbar“, rüttelte DHfK-Coach Haber am Denkmal. „Wir müssen wieder unsere Pfeile losschießen“, legte der 31-Jährige nach, „dabei dürfen wir uns nicht nur am Gegner orientieren, wir müssen stabiler auftreten.“

Gleiches fordert Roscheck ein: „Jeder hat persönlich noch zwei, drei Prozent Luft nach oben. Die müssen wir drauf packen.“ Den Extra-Kick erhoffen sich die Kanten von den Rängen. Einen Boost, wie Roscheck sagt. Damit der zündet, soll die Halle knackevoll werden. 3200 Tickets sind weg, für 4500 Zuschauer Platz, direkt neben den Big Three.

Alexander Bley

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