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DHfK-Blitztransfer Lenz: Kindheitstraum ist in Erfüllung gegangen

Neuzugang im Interview DHfK-Blitztransfer Lenz: Kindheitstraum ist in Erfüllung gegangen

Mathias Lenz gab am Sonnabend mit dem SC DHfK Leipzig seinen Einstand in der 1. Bundesliga. Vom Interesse des Aufsteigers erfuhr der Lehrer im Unterricht und dachte zunächst an einen Scherz.

Mathias Lenz (rechts) mit Marvin Sommer und Phillip Weber auf der Bank des SC DHfK.
 

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Blitztransfer Mathias Lenz (30) gab am Sonnabend mit dem SC DHfK Leipzig seinen Einstand in der 1. Bundesliga. Vom Interesse des Aufsteigers erfuhr der Lehrer im Unterricht und dachte zunächst an einen Scherz. Im Interview mit LVZ.de spricht er außerdem über sein erstes Spiel im Handball-Oberhaus, über die Fanwand in der Arena Leipzig und seine Zukunft.

Herr Lenz, sind Sie zufrieden mit Ihrem Einstand in der 1. Bundesliga?

Für mich ist ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. Ich wollte immer in der 1. Bundesliga spielen. Es ist ein schönes Gefühl, wenn man bei einem engen Spielstand reinkommt und dann gleich ein, zwei Bälle weghalten kann. Da hast Du 200 Puls.

Wie haben Sie vom Interesse des SC DHfK Leipzig erfahren?

Das war am Donnerstag, ich hatte gerade Unterricht bei meinen Schülern in Mannheim. Da hat mir mein Berater geschrieben, ob ich in der ersten Liga spielen möchte. Ich dachte erst an einen Scherz, wir frotzeln oft miteinander. Als er dann noch einmal fragte, wusste ich, dass es stimmt. Um welche Mannschaft es ging, hatte er mir da noch gar nicht geschrieben.

Sie waren vereinslos, hatten Sie mit dem Handball schon abgeschlossen?

Nein, das nicht. Nach dem Gang von Großwallstadt in die dritte Liga brauchte ich aber einen neuen Verein. Im Sommer lagen einige Angebote vor, es hat allerdings nicht gepasst. Ich habe auch schon Insolvenzen mitgemacht, da prüft man genau. Ich wollte für einen Einjahresvertrag nicht meinen Vollzeitjob als Lehrer riskieren. Zuletzt habe ich mich bei der SG Leutershausen fit gehalten.

Was wussten Sie vom SC DHfK Leipzig?

Das ist eine tolle Mannschaft mit einem tollen Umfeld. Mit dem TV Großwallstadt war ich schon einmal hier. Da war die Halle nur halb so voll und es war schon laut. Jetzt steht eine Wand hinter dem Team, das ist unglaublich.

Sie werden zunächst für zwei Spiele aushelfen. Wie geht es anschließend weiter? Nach Weihnachten steht noch die Partie in Melsungen auf dem Programm.

Das liegt nicht allein an mir. Wir hatten erst wenig Zeit, um miteinander zu reden. Es ging zunächst nur um die beiden Spiele. Ich hätte aber Lust, auch gegen Melsungen zu helfen. Das muss aber der Verein entscheiden. Ich muss erstmal sehen, ob der SC DHfK mit mir überhaupt zufrieden ist. Was nach der Spielpause im Januar wird, kann ich nichts sagen. Da spielt auch meine Arbeit an der Schule eine Rolle.

Interview: Matthias Roth

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