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DHfK-Coach Prokop verewigt sich im Ehrenbuch seiner Heimatstadt Köthen

Unterschrift im goldenen Buch DHfK-Coach Prokop verewigt sich im Ehrenbuch seiner Heimatstadt Köthen

Dass DHfK-Trainer Christian Prokop für Leipzig wichtig ist, zeigt sein Aufstieg mit den Handballern in die erste Bundesliga und seitdem konstant gute Leistungen seines Teams. Doch auch seine Heimatstadt Köthen hat den Weg des 37-Jährigen intensiv verfolgt. Am Dienstag durfte er sich ins Ehrenbuch der Stadt eintragen.

Christian Prokop trägt sich ins Ehrebunch der Stadt Köthen ein.

Quelle: Stadt Köthen

Leipzig. Christian Prokop, Trainer der Handballer des SC DHfK Leipzig, hat sich am Dienstag in das goldene Buch seiner Heimatstadt Köthen eintragen dürfen. In der sachsen-anhaltinischen Stadt verfolgt man den Weg des 37-Jährigen aufmerksam. Schließlich hat Prokop vor Ort seine ersten Schritte auf der Platte gemacht und spielte im Alter von sechs bis 16 Jahren für die HG 85 Köthen. „Ich hätte damals auch nach Magdeburg wechseln können, aber hier habe ich eine sehr gute handballerische Ausbildung genossen und auch Abitur gemacht", sagte Prokop.

„Es ist eine große Ehre“, schrieb Prokop am Dienstag auf die Seiten des goldenen Buches. „Damit habe ich nicht gerechnet. Das ist ein besonderer Tag für mich“, sagte er später gegenüber LVZ.de. Seine Bindung an seine Heimatstadt sei für ihn immer noch groß. „Einmal im Monat bin ich hier. Schon allein, weil meine Eltern – die Großeltern meiner Kinder – hier wohnen.“

Die Verbundenheit gilt aber auch umgekehrt. „Wir Köthener sind stolz, dass ein so erfolgreicher Sportler hier seine Wurzeln hat“, freute sich Oberbürgermeister Bernd Hausschild (SPD). Auch nehmen einige Köthener die etwa 70 Kilometer Fahrt nach Leipzig regelmäßig auf sich, um zu sehen, wie Prokop die Geschicke der DHfK-Handballer an der Seitenlinie lenkt. „Der Ex-Präsident meines Stammvereins, HG 85 Köthen, kommt zum Beispiel regelmäßig zu unseren Spielen.“

Etwas Platz bleibt im Ehrenbuch Köthens aber noch, hat Prokop herausgefunden. „Es geht bis 1945 zurück“, so der Sohn der Stadt, „aber da sind noch viele freie Seiten übrig.“

joka

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