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DHfK-Geschäftsführer Günther: „Ein Finalspiel wie gegen Eisenach“

Heimspiel gegen Bergischen HC DHfK-Geschäftsführer Günther: „Ein Finalspiel wie gegen Eisenach“

Kreisläufer Benjamin Meschke empfängt mit dem SC DHfK Leipzig am Sonntag seinen alten Verein, den Bergischen HC. Die Partie gegen den Vorletzten der Bundesliga wird im Kampf um den Klassenerhalt richtungsweisend.

Nach der Niederlage gegen Frisch Auf Göppingen am Mittwoch schauen Kapitän Lukas Binder und Geschäftsführer Karsten Günther nicht besonders glücklich. Am Sonntag soll das gegen den Bergischen HC anders aussehen.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. „Wir sollten demütig bleiben“, sagt Benjamin Meschke. Der DHfK-Kreisläufer spricht aus Erfahrung. 2013/14 erlebte er bei Bundesliga-Neuling Bergischer HC eine verrückte Saison: Traumstart mit 15:3 Punkten, dann eine Katastrophen-Serie von 2:34 Zählern und das große Zittern. „Es wurde schon vom Europacup und einer neuen Halle geredet, das Ziel Klassenerhalt hatten wir völlig aus den Augen verloren“, erzählt der 24-Jährige. Erst kurz vor Ultimo gelang die Rettung – als bislang letzter Aufsteiger, der nicht sofort wieder aus der stärksten Liga der Welt abstieg. Der SC DHfK wird der nächste sein, ist Meschke überzeugt. „So ein Einbruch passiert uns nicht, aber wir müssen hellwach sein.“ Erst recht gegen seinen alten Verein am Sonntag (15 Uhr) in der Arena. „Die haben ähnliche Tugenden wie wir, aggressive Abwehr und Tempospiel“, warnt Meschke.

Nach den jüngsten beiden Niederlagen wird das Duell mit dem Vorletzten richtungweisend für die Leipziger. „Das ist ein Finalspiel wie gegen Eisenach“, erklärt Geschäftsführer Karsten Günther. „Die Partie hat entscheidenden Charakter“, betont Trainer Christian Prokop, „es kommt darauf an, wer wem den Schneid abkauft, ich erwarte ein Kampfspiel.“

Meschke, bisher Reservist, hofft auf mehr Einsatzzeiten. Nach einer Mandel-OP in der Saisonvorbereitung steigt seine Formkurve. „Meine Chance wird kommen.“ Der gebürtige Plauener wechselte im Sommer vom BHC an die Pleiße. Wegen der Nähe zur Heimat, wegen des akribischen Trainers, wegen des professionellen Umfelds. „Handball wird in Leipzig super angenommen, findet mehr Resonanz als in NRW, wo die Fußball-Konkurrenz größer ist.“ Im Schnitt kamen bislang 4273 Zuschauer in die Arena, fast 500 mehr als kalkuliert. Meschke: „Gerade am Sonntag brauchen wir die Fans.“

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