Startseite LVZ
Volltextsuche über das Angebot:

SC DHFK
Google+ Instagram YouTube
DHfK-Handballer absolvieren Abschlusstraining vor dem Final Four in Hamburg

„Normalform reicht nicht“ DHfK-Handballer absolvieren Abschlusstraining vor dem Final Four in Hamburg

Es wird ernst: Am Samstag trifft der SC DHfK im Final Four auf THW Kiel. Ein Leistungsträger meldete sich inzwischen zurück, bei einem weiteren Spieler steht der Einsatz auf der Kippe.

Geheimes Abschlusstraining des SC DHfK am Freitag in Hamburg. Öffentlich waren nur die ersten 15 Minuten.

Quelle: Anton Zirk

Hamburg. Es wird ernst an der Elbe: Nur wenige Stunden trennen die Handballer des SC DHfK Leipzig noch vom Pokal-Final Four in Hamburg. Die wichtigste Nachricht gleich zu Beginn: Torwart Miloš Putera meldet sich rechtzeitig für die Runde der letzten Vier fit und steht Trainer Christian Prokop gegen den THW Kiel (14.30 Uhr) zur Verfügung – der Traum vom Pott macht’s möglich. Beim letzten – nur während der ersten 15 Minuten öffentlichen – Training in der Volksbank-Arena ging der Keeper über die volle Distanz. „Anschwitzen, locker werden, taktische Details und Absprachen festigen“, hatte sein Coach am späten Freitagnachmittag als  Marschroute vorgegeben.

Maximilian Janke konnte derweil nur den ersten Teil der Einheit stemmen. Der 24-Jährige stand zwar mit auf der Platte, laboriert aber noch an den letzten Zügen eines Infekts und bleibt nach Puteras Genesung Prokops einziges Sorgenkind: „Besonders in der Abwehr wäre Max an der Seite von Bastian Roscheck enorm wichtig für uns“, hebt der Trainer den Wert seines Schützlings hervor. Erst kurz vor dem Spiel soll die Entscheidung über einen Einsatz fallen.

Vorbereitung aufs Final Four: Trainerteam und Mannschaft beim Abschlusstraining am Freitag.

Vorbereitung aufs Final Four: Trainerteam und Mannschaft beim Abschlusstraining am Freitag.

Quelle: Anton Zirk

Allein mit einer starken Defensive seien die favorisierten Kieler, so Prokop,  jedoch ohnehin nicht zu knacken. Die Mannschaft müsse über sich hinaus wachsen: „Normalform wird nicht reichen“, warnt der Coach und blickt gleichzeitig optimistisch nach vorn: „Wir wissen, dass harte Arbeit auf uns wartet, aber wir freuen uns auf die Aufgabe.“ Eben diese Zuversicht scheint sich  bislang bestens auf seine Mannschaft zu übertragen. Die  Abschlusseinheit lässt sich knapp unter der Parole „Positive Anspannung, ja. Verkrampfen, nein“ zusammenfassen. Da passt es gut ins Bild, dass Kapitän Lukas Binder selbst einem Empfang beim Hamburger Senat am Freitagabend (eigentlich ein Termin zur Unzeit) frohen Mutes entgegenblickte: „Wir haben neue Anzüge gestellt bekommen und das ist  eine gute Möglichkeit, um die Atmosphäre beim Final Four aufzusaugen.“

Keine schlechte Einstellung für einen 24-jährigen Bundesliga-Kapitän mit dem deutschen Rekordmeister vor der Brust und einem langen Tag in den Beinen. Schon kurz nach 8.30 Uhr war die Mannschaft geschlossen im Bus Richtung Norden aufgebrochen und gute viereinhalb Stunden später im Teamhotel angekommen. Ein gemeinsames Mittagessen, kurzen Pause, Videobesprechung und ab ging es zum Training. Ebenfalls bereits in Hamburg angekommen, ist DHfK-Fan Bernd Hohlfeld. Der 58-Jährige fährt seit sechs Jahren zum Final Four. Nun erfüllt sich der Traum von der Leipziger Teilnahme und Hohlfeld ist zuversichtlich: „Nach dem starken Spiel gegen die Rhein-Neckar Löwen glaube ich, dass ein Sieg drin ist. Ich tippe auf 23:22.“ Neben Hohlfeld werden knapp über 1000 grün-weiße Anhänger in Hamburg erwartet, die den Auftakt gegen Kiel zu einem Leipzig-Heimspiel machen wollen. Der Verein rief seine Anhänger unterdessen dazu auf, bereits den um 12.45 Uhr an der Arena eintreffenden Mannschafts-Bus zu empfangen und beim Aufwärmen ab 13.45 Uhr in der Fankurve ordentlich Stimmung zu machen.

Anton Zirk

Hamburg 53.551085 9.993682
Hamburg
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News