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DHfK-Handballer suchen Kreisspieler im Ausland – Trainingsauftakt bei Lok Nordost

DHfK-Handballer suchen Kreisspieler im Ausland – Trainingsauftakt bei Lok Nordost

Leipzig.  Der SC DHfK ist zurück im Trainingsalltag. 13 Wochen vor dem ersten Regionalliga-Spiel, am 12. September in der Grube-Halle gegen Zweitliga-Absteiger Anhalt Bernburg, rief Trainer Sven Strübin am Montag auf den Platz von Lok Nordost zum lockeren Fußball-Kick.

Alt gegen Jung hieß die Ansetzung, wobei Linksaußen Lukas Binder als mehrfacher Torschütze auch beste Fußballqualitäten nachwies.

Doch das war nach vier Wochen Pause die einzige leichte Einheit für die 16 Spieler. Zum Auftakt fehlten die beiden Delitzscher Neuzugänge Phillipp Seitle (Grippe) und Eric Jakob (noch genehmigt im Urlaub). Außerdem musste Markus Leuendorf (Sprunggelenkverletzung) pausieren. Juan Pablo Fernandez weilt noch in Argentinien und hat seinen Vertrag bisher nicht verlängert. Lichtblick: der Langzeitverletzte Stephan Fichtner befindet sich bereits im Lauftraining und soll demnächst wieder mit der Mannschaft üben.

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Leipzig.  Der SC DHfK ist zurück im Trainingsalltag. 13 Wochen vor dem ersten Regionalliga-Spiel gegen Zweitliga-Absteiger Anhalt Bernburg rief Trainer Sven Strübin am Montag auf den Platz von Lok Nordost zum lockeren Fußball-Kick. Die größte Baustelle im Team liegt abseits des Platzes. Der Verein sucht weiter einen Kreisspieler und sieht sich nun im Ausland um.

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Für Strübin und seine Männer ist sicher: Sie wollen sich quälen fürs Unternehmen Klassenerhalt, fünf bis sieben Mal pro Woche - nach Feierabend. Den vollen Trainingsumfang werden nur die Studenten absolvieren. Mindestens Platz neun unter 16 Teams muss der Neuling erreichen, um dem Abstieg zu entgehen. "Nur das zählt. Sollten wir eine Superserie spielen, können wir unsere Zielstellung noch korrigieren", meint DHfK-Handball-Geschäftsführer Karsten Günther.

"Wir haben die lange Vorbereitung geteilt, machen dazwischen eine Woche Pause. Das hat sich vorige Saison bewährt und ist bei den Spielern gut angekommen", erklärt der 22-jährige Strübin.

Beim Training mit dabei ist künftig auch Wieland Schmidt. Der frühere Nationaltorwart nimmt die DHfK-Keeper unter seine Regie. „Zunächst werden die konditionellen Grundlagen gelegt“, so Schmidt. Später geht es ins Detail. Bei Routinier Michael Galia will er sich dann auch auf die mentale Seite konzentrieren. „Er muss im Spiel im richtigen Moment provozieren und nicht wie gegen Oebisfelde die Zuschauer gegen sich aufbringen“, meint Ex-Profi Schmidt.

Größte Baustelle des SC DHfK ist eine Verstärkung auf der Kreismitte. Der Magdeburger Sebastian Munzert, Leistungsträger in der Zweiten des Bundesligisten, sagte ab und schloss sich Zweitligist Coburg an. "Jetzt müssen wir schnell handeln", meint DHfK-Manager Maik Gottas. Er denkt nun sogar an einen Profi aus dem Ausland. Der Verein schaut sich laut Günther derzeit in Tschechien und Spanien um, spricht mit Vermittlern.

"Wir finden keinen geeigneten Deutschen mit Zweitliga-Niveau. Wir möchten einen Akteur holen, der länger bleibt", sagt Gottas. Seinen Wunschspieler Thomas Oehlrich (Delitzsch) hat der Manager schon einige Tage nicht mehr auf der Rechnung, weil er davon ausgeht, dass Concordia die Lizenz erhält. Er verweist zudem darauf, dass es schwer sei, Zugänge aus der zweithöchsten Spielklasse zu verpflichten. "Gespräche zeigten, ihnen fehlt das Vertrauen. Wir müssen erst mit einer ordentlichen Regionalliga-Saison beweisen, dass sie bei uns ordentliche Perspektiven haben, auch in Richtung Liga zwei."

Geschäftsführer Günther versucht neben dem Testheimspiel gegen Zweitligist Eisenach (30. Juli) noch einen "zweiten Kracher" kurz vor dem Saisonstart zu engagieren, ehe DHfK gegen Bernburg Farbe bekennen muss.

Norbert Töpfer/Matthias Roth

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