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DHfK-Handballer wechseln aufs Eis - RB-Spieler Timo Röttger überrascht auf glattem Untergrund

DHfK-Handballer wechseln aufs Eis - RB-Spieler Timo Röttger überrascht auf glattem Untergrund

Dramatik bis zum Ende. Nicht nur in der Ernst-Grube-Halle, sondern auch auf der Eisfläche der Alten Messehalle 6 verstehen es die Handballer des SC DHfK Leipzig, Spannung bis zum Schluss zu bieten.

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Eisstockschießen mit den DHfK-Handballern in der Alten Messehalle 6: Insgesamt 16 Teams gingen an den Start.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Beim traditionellen Eisstockschießen, gemeinsam mit Sponsoren und Freunden der Mannschaft, lieferten sich Uli Streitenberger und Steve Baumgärtel mit ihren Teams ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Nach zwei Spielrunden und sechs Verlängerungen mit Penaltyschießen war am Abend des Nikolaustages noch immer kein Gewinner gefunden. Karsten Günther, Geschäftsführer der SC DHfK Handball GmbH, reichte es da und erklärte kurzerhand beide Teams zu den diesjährigen Gewinnern.

Zuvor waren 16 Mannschaften an den Start gegangen, mit je einem Zweitligaspieler als Kapitän. Vorjahressieger Tomasz Witaszak konnte seinen Titel nicht verteidigen, er verließ den Verein im Sommer in Richtung seiner Heimat Polen.  „Mir macht dieser Abend immer großen Spaß, da kommt man mit den Sponsoren locker ins Gespräch“, sagte Außenspieler Lucas Binder. Er hatte mit seinen Mannschaftskameraden schon eine Trainingseinheit in den Beinen und wechselte direkt vom Handballparkett auf die Eisfläche. Gegen den späteren Sieger Streitenberger konnte auch das Binderteam nichts ausrichten und verlor den direkten Vergleich.

Ein Stammgast bei den Spielen des SC DHfK machte auch auf dem Eis eine richtig gute Figur und setzte gleich mehrfach entscheidende Stöcke: RB-Flügelflitzer Timo Röttger. „Ich finde die Sportler in Leipzig müssen sich gegenseitig unterstützen“, sagte er. Er gehe gern zu den Handballspielen.  Mit seinem Team um René Boese, wie Röttger auf Rechtsaußen gesetzt, reichte es nach unglücklichen Penaltyentscheidungen in der Vorrunde am Ende nur zu Platz zehn. Röttger, der von sich selbst meinte, er wolle immer gewinnen, nahm die Platzierung dennoch entspannt hin. „Hauptsache wir besiegen am Sonnabend den HFC“, so der RB-Flankengeber.

Für Karsten Günther war der Abend auch Anlass, ein kurzes Fazit für das Jahr zu ziehen. Er erinnerte noch einmal an den Aufstieg in die zweite Bundesliga und bescheinigte der Mannschaft in der aktuellen Saison eine sensationelle Leistung mit dem derzeit sechsten Tabellenplatz. Günther warnte aber auch, jetzt nicht vermessen zu werden. Zu einem Aufstiegsplatz fehlten zwar im Augenblick nur drei Punkte, von der Abstiegszone trennten die Grün-Weißen allerdings auch nur sechs Zähler. Das Saisonziel heiße weiter: Klassenerhalt.

Die nächsten Punkte dafür will die Mannschaft von Uwe Jungandreas am Sonntag gegen Bietigheim holen. Anpfiff in der Ernst-Grube-Halle ist um 17 Uhr.

Matthias Roth

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