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DHfK-Kapitän Thomas Oehlrich kämpft sich beim Höhentraining in Leipzig zurück ins Team

DHfK-Kapitän Thomas Oehlrich kämpft sich beim Höhentraining in Leipzig zurück ins Team

Thomas Oehlrich ist der Kapitän der SC DHfK-Handballer. Der Kreisläufer zog sich nach sechs Saisonspielen und 17 Toren in der 2. Handball-Bundesliga im Oktober eine Schambeinentzündung zu, auf die eine Operation folgte.

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Beißt gegen Rostock die Zähne zusammen: Thomas Oehlrich.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Oehlrich arbeitet seitdem fleißig am Comeback. Im Interview in der Höhenkammer von „MeAm Aktivital“ an der Angerbrücke Leipzig stellt sich Oehlrich Fragen rund um seinen Rehabilitationsprozess, der Rückrunde und den Besonderheiten des Höhentrainings.

Frage:

Herr Oehlrich, wie läuft es mit Ihrer Genesung und wann wollen Sie wieder ins Mannschaftstraining einsteigen?

Thomas Oehlrich:

 Voraussichtlicher Start für mich mit dem Team ist der 21. Januar. Darauf arbeiten wir täglich hin.

In der Höhenkammer hole ich mir bei längeren Laufen die nötige Kondition, in der Medica-Klinik kann ich fast alle Krafteinheiten voll durchziehen. Hinzu kommen Massagen für meine OP-Narbe. Wir sind mit der Reha im Zeitplan, wobei ich natürlich noch Probleme in der Schnelligkeit habe. Zum Beispiel funktionieren seitliche Schritte noch nicht, dort habe ich leichte Schmerzen. Aber ich werde weiterhin hart arbeiten.

Ist ein Comeback am 9. Februar beim Rückrundenauftakt auswärts in Eisenach für Sie noch zu früh?

Ich hoffe, dass ich beim Derby dabei sein kann. Es ist mein großes Ziel, dem Team dort helfen zu können. Ob das klappt, entscheide aber nicht nur ich, sondern die Ärzte, die Physiotherapeuten und die Trainer. Natürlich bin ich heiß auf jedes Spiel und will unbedingt dabei sein.

Während Ihrer Verletzung hat das Team einige gute Spiele, aber leider auch viele nicht so gute Partien auf die Platte gelegt und muss nun im Abstiegskampf bestehen. Wie kann man da von außen als Kapitän einwirken und seine Kameraden unterstützen?

Natürlich sind wir jetzt in einer schwierigen Situation. Ich war oft beim Training zugegen, habe die Jungs auch bei den Spielen sowohl daheim als auch auswärts von außen angefeuert - Dinge, die man als Verletzter eben so machen kann. Zudem biete ich den jungen Spielern ja immer wieder an, sich Ratschläge und Tipps bei mir zu holen.

Ist es ein Problem, dass Rico Göde Ihr Kapitänsamt vorübergehen inne hat?

Nein, das ist überhaupt kein Problem. Im Gegenteil, auf dem Feld muss ja einer die Mannschaft anführen. Rico hat die Erfahrung dazu.

Sie trainieren, wie das gesamte Team, mehrfach in der Woche in der Höhenkammer von im Gesundheitszentrum der Angerbrücke Leipzig. Merken Sie einen Unterschied zum normalen Training?

Auf jeden Fall, denn es ist einfach eine andere Luft. Man ist deutlich schneller erschöpft, was am verminderten Sauerstoffgehalt liegt. Im Gegensatz dazu ist die Regeneration aber kürzer und besser. Nach einigen Einheiten in der Höhenkammer laufe ich meine vorgegebene Distanz nun in deutlich kürzerer Zeit, werde immer fitter. Das hilft sehr, damit ich schnell wieder auf dem Damm bin.

In den kommenden Spielen warten mit den Derbys in Eisenach und Aue schwere Brocken. Anschließend wird es mit Hamm-Westfalen, Bietigheim und dem Bergischen HC nicht leichter...

... und das wird hart. Aber wenn es leicht wäre, könnte es ja jeder.

Wie wichtig sind euch demnach eure Fans?

Es wäre echt Spitze, wenn die Fans so zahlreich in der Arean kommen, wie sie es bei den letzten beiden Spielen gegen Erlangen und Rostock auch gemacht haben. Wir brauchen diesen Rückhalt dringend und versprechen, unser Bestes zu geben. Wir bereiten uns gut vor, trainieren jeden Tag am Morgen und Abends bis zum Umfallen, um zu unserer Stärke zurück zu finden. Das geht letztendlich aber nur mit unseren Anhängern.

Interview: Martin Glass

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