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DHfK Leipzig angelt sich zwei Bundesliga-Handballer

DHfK Leipzig angelt sich zwei Bundesliga-Handballer

Der SC DHfK Leipzig hat sich die Dienste von zwei Bundesliga-Handballer gesichert. Ulrich Streitenberger und Thomas Oehlrich kommen vom insolventen Zweitligisten Concordia Delitzsch zu den Grün-Weißen.

Leipzig. Das teilte der SC DHfK am Montag mit.

„Wir sind froh, dass sich solch erfahrene Bundesligaspieler für uns entschieden haben", sagte DHfK-Trainer Sven Strübin zu den Transfers. „Sportlich sind beide sehr hoch einzuschätzen und ich bin überzeugt, dass sie auch menschlich ins Team passen." Das Ziel bleibe trotz der Neuverpflichtungen aber weiterhin der Klassenerhalt in der dritten Liga.

Der 26-jährige Oehlrich denkt schon einen Schritt weiter: „Mit dem Team möchte ich so schnell wie möglich den Klassenerhalt sichern und dann vielleicht nach oben in der Tabelle schielen." Er freue sich, in der Region bleiben zu können, da er eine Arbeitsstelle bei der Bereitschaftspolizei habe.

Auch für seinen Mitspieler Streitenberger war der Verbleib in der Heimat ein Argument: „Ich bin in der Region verwurzelt und spiele seit elf Jahren hier Handball. Ich möchte dazu beitragen, dass sich die Version Bundesliga weiter entwickelt." Die Region und die Stadt Leipzig hätten ein Bundesligateam im Männerhandball verdient, so der 28-Jährige.

Die Kreisposition ist beim SC DHfK mit dem Polen Tomasz Witaszak und Oehlrich gut besetzt. Streitenberger ist flexibel auf der Rückraum Mitte-Position oder auf Linksaußen einsetzbar.

Beide Neulinge stiegen am Montag direkt in die laufende Saisonvorbereitung ein. Die sieht auch ein weiteres Testspiel vor: Am Freitag begegnen die DHfKler dem HSV Ronneburg um 19 Uhr in der Sporthalle in der Brüderstraße. Die Karten kosten regulär zwei, ermäßigt einen Euro. Danach geht es für die Mannschaft drei Tage ins Trainingslager nach Bad Blankenburg.

Zwei Spieler könnten dem SC DHfK bald den Rücken kehren. Nach langen verletzungsbedingten Auszeiten stellen sich Andreas Weikert beim HC Einheit Halle und Stephan Fichtner bei Vereinen der Sachsen-Anhalt-Liga vor . Ziel sei beiden Akteuren zu mehr Spielpraxis zu verhelfen.

Michael Dick

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