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DHfK-Neulinge entdecken die schönsten Ecken Leipzigs für sich

Stadtrundgang für Neuzugang DHfK-Neulinge entdecken die schönsten Ecken Leipzigs für sich

Die Arena und die Fans haben die DHfK-Neuzugänge Pieczkowski, Rivesjo, Bečvář und Vortmann bereits kennengelernt. Damit sie auch die schönsten Ecken Leipzigs entdecken können, gingen sie am Donnerstag in Damenbegleitung auf Tour durch ihre neue Heimat.

Die DHfK-Neuzugänge Niclas Pieczkowski (#14) und Andreas Rojewski (#5) beim Stadtrundgang vor der Löffelfamilie auf der Karl-Liebknecht-Straße.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. „Nicht viel Zeit zum Grübeln“, auf diese einfache Formel bringt es DHfK-Fels Andreas Rojewski (31) mit Blick auf die 23:25-Heimniederlage gegen hannoversche Recken im Rücken und die euphorisch beseelten Aufsteiger aus Coburg vor der Brust. Am Sonntag (17.15 Uhr Huk-Coburg-Arena) dürfen die Weiß-Grünen beim HSC 2000 im schönen Frankenland ran.

Bei all den Denkspielchen kam am Donnerstag der Müßiggang am frühen Nachmittag gerade recht. Gemeinsam mit Niclas Pieczkowski, Tobias Rivesjo, Roman Bečvář und Jens Vortmann erkundeten die Handball-Kanten die City. Natürlich nicht auf die normale Touri-Art. Girls waren auch am Start – die vier Damen Babett Börner, Katrin Hofmann, Stephanie Schmidt und Franziska Müller. Die firmieren als Quartett eher unter dem Namen „Stadtschwärmer“. Ihre Entdeckungsreisen hielten die Mädels in einem alternativen Reiseführer fest, der bereits das zweite Mal verlegt wurde. Mehr als 300 Tipps sind darin verbrieft. Allesamt ein wenig anders, manchmal auch speziell. „Subjektiv“, sagen die Damen freimütig.

Und davon profitierten die „Neuen“ im SC-DHfK-Dress auf einer zweistündigen Stadtführung, kreuz und quer durch Leipzig, beginnend am Werk 2 und endend im Schatten der Löffelfamilie. Als Musterschüler erwies sich dabei „Pitsche“. Denn der Jüngling nennt doch tatsächlich einen dieser Reiseführer sein eigen. „Wunderschönes Buch“, pflichtet ihm Rojewski bei. Der hat gefühlt sein ganzes Leben in Magdeburg verbracht und entdeckt jeden Tag ein Stücken Leipzig. Einen Lieblingsplatz hat er noch nicht. Aber was ja nicht ist, kann bekanntlich noch werden.

Zurück zum Sportlichen: Da müssen wir uns auf jeden Fall steigern“, sagt der Motor des Leipziger Spiels und liefert die Begründung gleich mit: „In Melsungen haben die Coburger mit ihrem Sieg für Furore gesorgt und in Gummersbach nur knapp verloren“. Ob bei der Franken-Missionierung Niclas Pieczkowski dabei sein wird, entscheidet sich morgen. Der Bänderriss im linken Sprunggelenk scheint doch nicht ganz so ohne. „Das war schon ein schwerer Ausfall“, erklärt „Roje“ das Fehlen seines Rückraum-Nebenmannes. Max Janke hat das gut gemacht, aber zentral vorn und hinten alles gestalten, das ist eine Mammutaufgabe.“ Auch Rojewski muss am Sonntag wieder auf Betriebstemperatur kommen. Gegen Hannover klappte das nur bedingt. Aber Grübeln hilft nix. „Am nächsten Tag muss das Geschichte sein“, spannt er den Bogen.

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