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DHfK-Spieler Milosevic ist Kumpeltyp und „harter Hund“ - gegen Saarlouis Härte reinbringen

DHfK-Spieler Milosevic ist Kumpeltyp und „harter Hund“ - gegen Saarlouis Härte reinbringen

Der Schweizer Alen Milosevic ist ein gemütlicher Kumpeltyp, auf dem Spielfeld kennt er aber keine Freunde. Der Kreisspieler des ambitionierten Handball-Zweitligisten SC DHfK Leipzig kennt seine Aufgaben im Team genau: „Ich soll Emotionen und auch eine gewissen Härte reinbringen.

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Alen Milosevic vom SC DHfK Leipzig im Spiel gegen den TSV Altenholz.

Quelle: Elmar Keil

Leipzig. Trotz meiner jungen Jahre habe kann ich auch schon eine gewisse Erfahrung durch die Auswahl und Europacup-Spiele beisteuern.“

Der SC DHfK, der am Samstag die abstiegsbedrohte HG Saarlouis erwartet, hatte den 24-Jährigen wegen Personalsorgen im Abwehrzentrum eigentlich nur für die Hinrunde verpflichtet. Milosevic schlug aber in Deckung und Angriff glänzend ein - der Vertrag wurde bis Saisonende verlängert. Die Achse mit Philipp Weber funktioniert glänzend. „Es gibt nun Gespräche, ob ich noch länger bleibe. Ich kann mir das sehr gut vorstellen - das Bundesliga-Projekt ist sehr interessant“, sagte Milosevic.

Nach zwei „Fehltritten“ außerhalb des Spielfeldes gibt sich der gelernte Kaufmann auch geläutert. „Es waren zwei Vorfälle, durch die ich aufgefallen bin - das wird nicht wieder vorkommen“, meinte er und fügte hinzu: „Richtig gefeiert wird wieder, wenn wir den Aufstieg geschafft haben. Dann wird auch keiner etwas dagegen haben. Die Spiele im März werden ganz entscheidend sein. Aber spätestens nächste Saison kommt das Thema Aufstieg dann definitiv auf den Tisch.“

Milosevic vermisst die Küche

„Alen hat die Konsequenzen daraus gezogen, damit ist das Thema für uns erledigt. Wir blicken nach vorne und wollen gemeinsam mit ihm eine erfolgreiche Rückrunde spielen“, sagte DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther. Sein Schützling wohnt derzeit im Hotel am Rande der Stadt, im Falle einer Vertragsverlängerung wird er eine Wohnung in der Nähe zur Trainingsstätte beziehen. „Ich freue mich auf eine eigene richtige Küche - ich esse nämlich nicht nur gern, sondern koche auch selbst“, bemerkte er.

Die Teamkollegen können dann seine Kochkünste und sicher ein paar Schweizer Spezialitäten kennenlernen. Die sportlichen Qualitäten des „harten Hundes“ Milosevic sind hingegen schon jetzt unbestritten und haben sich herumgesprochen. „Bei Leipzig haben die Zugänge Weber und Milosevic voll eingeschlagen. Aber ich setze niemanden auf sie an, das gibt es bei uns nicht“, sagte Trainer Goran Suton von der HG Saarlouis und kündigte Leidenschaft pur an: „Das Saarland wird nur über meine Leiche aus der Liga absteigen.“

Torsten Teichert, dpa

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