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„Die Bude muss beben“ – SC DHfK empfängt den VfL Potsdam

„Die Bude muss beben“ – SC DHfK empfängt den VfL Potsdam

Das sind die üblichen Spielchen vor wichtigen Partien: „Der SC DHfK ist klarer Favorit“, sagt Rüdiger Bones, Trainer vom VfL Potsdam. Davon wollen die Leipziger vor der Begegnung in der zweiten Handball-Bundesliga am Mittwoch allerdings nichts wissen.

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Will auch gegen Potsdam gewinnen: Thomas Oehlrich.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. „Die Mannschaften sind gleich stark, Potsdam ist etwas erfahrener und sehr, sehr clever“, glaubt Karsten Günther, Geschäftsführer der SC DHfK Handball GmbH.

Fest steht: beide Teams kennen sich von Testspielen aus dem Eff-Eff. In der Tabelle trennt sie gerade ein Punkt. Zuletzt gewann der SC DHfK im vergangenen August in Potsdam mit 29:25. Rüdiger Bones, der nach wie vor in Markranstädt wohnt, ist zudem regelmäßiger Gast in der Ernst-Grube-Halle. „Wir spielen meist Freitag, Leipzig sonntags, da passt das“, so der frühere Coach des Damen-Zweitligisten SC Markranstädt.

Deshalb gebe es kein Versteckspiel. Bones macht um seine Aufstellung auch kein Geheimnis. Wieder mit dabei ist Abwehrchef Victor Pohlack nach seiner Verletzungspause. Der Zwei-Meter-Mann stand bereits beim Sieg vergangenes Wochenende gegen Erlangen im Kader, musste aber noch nicht eingreifen.

Gegen Leipzig will Bones den 33-Jährigen wieder in seinen 6-0-Riegel stellen. Auf eine solide Deckung legt der Coach wert. „Leipzig hat schließlich alles Leute die ein Spiel entscheiden können“, meint der 52-Jährige. Und sein Torhüter Gabor Pulay halte mit seinen 41 Jahren auch deshalb noch immer so überragend, weil er sich auf seine Vorderleute verlassen könne. Die meisten DHfK-Spieler kennt der Ungar aus der gemeinsamen Zeit in Delitzsch.

Uwe Jungandreas will bei den Gastgebern gar keinen Übermut aufkommen lassen. Der 40:37-Sieg in Saarlouis vom Sonnabend ist abgehakt. Am Reformationstag bat der Übungsleiter seine Jungs schon wieder zum Training. Dennoch: Jungandreas war angetan von der Leistung im Saarland. „Dass wir nach der Abwehrschlacht gegen Eisenach auch 40 Tore werfen können, hätte ich nicht erwartet“, gibt er zu.

Sorgen bereiten Jungandreas der sich mit Magenproblemen plagende Ole Dietzmann und Eric Jacob. Der Rückraumschütze musste die Übungseinheit am Montag wegen Schmerzen im Sprunggelenk abbrechen. Karsten Günther glaubt aber, dass beide Spieler gegen Potsdam wieder fit sind und setzt auf eine lautstarke Kulisse beim Anpfiff um 19 Uhr. „Die Bude muss beben“, fordert der Geschäftsführer.

Der Vorverkauf laufe wie bei den bisherigen Spielen, mit mindestens 1500 Fans ist zu rechnen. Unglücklich für Leipzigs Handball-Begeisterte: Um 19.30 Uhr empfängt der HC Leipzig in der benachbarten Arena Frisch Auf Göppingen. Ein weiterer Zuschauermagnet ist um 20.45 Uhr das Champions-League-Spiel des FC Bayern gegen den SSC Neapel im Fernsehen. „Da sind wir aber längst fertig“, so Günther.

Für seine Anhänger hat sich der SC DHfK neue Aktionen ausgedacht. Bei einem Heinsieg gibt es für Studenten zwei Getränke zum Preis von einem. Neu ist auch das Teamticket - Gruppen von vierzehn Personen müssen nur zehn Stehplätze bezahlen.

LVZ-Online überträgt die Partie wie gewohnt als Livestream im Internet.

Matthias Roth

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