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Ein Absteiger weniger erhöht Chancen des SC DHfK Leipzig auf den Klassenerhalt

Ein Absteiger weniger erhöht Chancen des SC DHfK Leipzig auf den Klassenerhalt

Neue Hoffnung für die Zweitliga-Handballer des SC DHfK vor ihrem schweren Auswärtsmatch am Samstag (19.30 Uhr) bei der HG Saarlouis: Ihr Vorsprung zu den Abstiegsplätzen hat sich mit großer Sicherheit von zwei auf fünf Punkte vergrößert.

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Steve Baumgärtel (M.) und der SC DHfK Leipzig treten am Samstag bei der HG Saarlouis an.

Quelle: Rainer Justen

Leipzig. Weil nur drei statt vier Vereine aus der dritten Liga (Altenholz, Rimpar, Wanderup) aufsteigen wollen, reicht eine Etage höher nun wohl Rang 17 zum Klassenerhalt. Auf Rang 18 stehen die Leutershausener mit 18 Zählern, die nach jetziger Lage mit Schlusslicht Ferndorf (16 Punkte) und den Schwerinern, die bereits zurückgezogen haben, absteigen müssten.

"Meldeschluss für die zweite Liga war der 30. April", erklärt Oliver Lücke, Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Toyota-Handball-Bundesliga (HBL) und fügt an: "Es gibt drei Vereine, die sich formell und korrekt für die zweite Bundesliga beworben haben." Damit würde ein Platz frei bleiben. "Somit kann der 17. weiter in der Liga spielen. Das haben wir zumindest so geplant." Allerdings müsste dieser Fall noch mit den Verantwortlichen des Deutschen Handball-Bundes abgestimmt werden, informiert Lücke, weil laut Grundlagenvertrag eigentlich vier Klubs aus der zweithöchsten Klasse absteigen. Eine Entscheidung darüber soll in den nächsten Tagen gefällt werden. Die offizielle Lizenzvergabe wird von der HBL am 16. Mai verkündet.

"Das ist keine schlechte Nachricht", sagte Handball-Geschäftsführer Karsten Günther am Donnerstag, fügte aber sofort hinzu: "Solange nichts offiziell ist, werden wir uns darauf nicht verlassen. Wir müssen so tun, als ob es diesen für uns günstigen Fall nicht gibt. Auch die Mannschaft darf sich nicht verrückt machen lassen." Günther dämpft mögliche Euphorie unter den Fans des SC DHfK: "So wie unsere Mannschaft zuletzt gespielt hat, sind selbst die fünf Punkte Vorsprung zum möglichen neuen ersten Abstiegsrang keine Beruhigung. Wir müssen uns weiter voll auf uns konzentrieren, um zu gewinnen."

Trainer Uwe Jungandreas nimmt die positive Nachricht zur Kenntnis: "Es gibt noch keine genaue Aussage. Das heißt für uns: Wir müssen alles geben, um die Klasse sportlich zu halten. Deshalb möchte ich auch mich nicht an Spekulation beteiligen." Fakt sei, die Mannschaft müsse diese "Seuchensaison" meistern. Und selbst wenn der positive Fall eintrete, braucht der SC DHfK noch einige Punkte.

Die Leipziger Spieler dürften sich nicht mit der neuen Konstellation beschäftigen, sondern nur auf sich konzentrieren. "Denn Saarlouis ist ein Gegner, der sein Spiel 60 Minuten runterspult, egal wie es steht. Und das in den letzten Partien recht erfolgreich", sagt der Coach Jungandreas. Denn mit inzwischen 28 Punkten ist der morgige DHfK-Gegner praktisch schon gerettet.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 03.05.2013

Norbert Töpfer

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