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Ein Weltmeister, viele Siegertypen - 100 Kinder trainieren im Leipziger Handball-Camp

Ein Weltmeister, viele Siegertypen - 100 Kinder trainieren im Leipziger Handball-Camp

Leipzig. Das dritte, zweitägige Leipziger Handball-Camp kam bei den etwa 100 Mädchen und Jungen erneut super an. Organisiert wurde es vom Optik-Unternehmen Fielmann, der Leipziger Volkszeitung, dem HCL und SC DHfK.

Die Regie hätte nicht treffender sein können. Just zum Camp-Treff in Leipzig holte Oliver Krechel (20), Torhüter-Zugang beim Zweitligisten DHfK, mit  der deutschen Junioren-Auswahl in Thessaloniki den Weltmeistertitel. „Super Einstand für ihn. Wir haben heute hier viele kleine Weltmeister“, freute sich Chef-Organisator Daniel Andrä in der Grube-Halle über den Erfolg des Großen und die Begeisterung seiner „Stifte“.

Dass sich beides Hand in Hand entwickelt, sei für den Verein sehr wichtig. Emotionen, etwa wenn die Kinder mit den Bundesligaspielern einlaufen oder ihren Vorbildern beim Training zuschauen, sorgen fürs Wir-Gefühl. „Es geht beim Nachwuchs darum, dass er den Handballsport für sich entdeckt, dass Talente die Chance bekommen, sich zu entwickeln“, sagt Andrä und verweist auf die Zusammenarbeit mit vier Schulen. Die Kooperation soll ausgebaut werden, dafür geht Zweitliga-Mann Christian Telehuz mit in die Spur.

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Leipzig. Das dritte Leipziger Handball-Camp kam bei den etwa 100 Mädchen und Jungen erneut super an. Organisiert wurde es vom Optik-Unternehmen Fielmann, der Leipziger Volkszeitung, dem HCL und SC DHfK. Just zum Camp-Treff in Leipzig holte Oliver Krechel, Torhüter-Zugang beim Zweitligisten DHfK, mit der deutschen Junioren-Auswahl in Thessaloniki den Weltmeistertitel.

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Auf den gesponserten Trikots – dazu gibt es Hose, Rucksack, Ball, Urkunde  und Süßigkeiten geschenkt – wimmelt es von Unterschriften. Autogramme der Asse. Fast die gesamte HCL-Elite unterstützt die Übungseinheiten, weder Anne Ulbricht noch Ania Rößler oder Karolina Kudlacz sind um eine Antwort verlegen und signieren die schicken Hemden. Auch Johanna Herzig trägt ihr gelbes Original. „Zu Hause habe ich schon eins von HSV-Spieler Torsten Jansen. Da kann ich jetzt im Training die Trikots abwechselnd tragen“, verrät die Zwölfjährige, die in Rückmarsdorf aktiv ist.

Von der AG in Grünau (85. Grundschule) zu den Handball-Meisterinnen zieht es Lisa Fabian (9). Durch Übungsleiter Peter Reimann, aber auch HCL-live-Partien motiviert und inspiriert möchte die bewegungshungrige junge Dame den nächsten Schritt im Verein wagen. Die Camp-Teilnahme war eine Ferienüberraschung von Papa Jörg und dessen Partnerin Jule.

„Der Brief lag auf dem Frühstückstisch. Ich habe mich darüber sehr gefreut, erzählt Lisa etwas schüchtern im Beisein ihrer Familie nebst Klein-Jolina (2) und Schwimmerin Laura (12).

Von Zurückhaltung ist auf dem Parkett nichts zu spüren. Da fliegen die Bälle nur so durch die Luft. Wer gerade eine Spielpause hat, tobt auf den dicken Matten weiter. Spaß muss sein – und alle profitieren davon. Nach dem Samstag-Programm inklusive Kino-Besuch glauben die Betreuer, dass die Rasselbande sofort in die Schlafsack-Kissen sinkt. Die Jungs wohl, aber die sehr mitteilungsbedürftigen Mädels üben einfach weiter. Das bringt am Morgen weniger Punkte.

Mit einem extra Applaus der jungen Gäste werden die Camp-Mitstreiter belohnt. Ein besondere Anerkennung auch für Kerstin Mühlner (48). „Es hat alles sehr gut funktioniert. Wir haben wieder unseren Spaß gehabt und vielleicht den einen oder anderen auf noch mehr Handball-Geschmack gebracht“, zieht die ehemalige Nationalspielerin das Resümee. Deren Einsatz an der Seitenlinie ist wahrlich titelreif, ein Vorsprung wird herausgespielt, doch nach dem Schlusspfiff jubeln Kollegin Luisa Schulz und deren Team. „Ich habe alles gegeben“, lacht Kerstin Mühlner mit vielen Schweißperlen auf der Stirn.

Fielmann ist ein zuverlässiger Partner. Das Optikunternehmen lässt seine Blicke unentwegt schweifen, unterstützt Nachwuchs- und Breitensport gleichermaßen. „Der Sport macht den Kopf frei und den Körper fit, bringt Teamgeist hervor. Das sind doch ideale Voraussetzungen für die Entwicklung junger Leute“, betont Firmen-Vertreter Michael Hahn, 2. Kreisklasse-Fußballer beim SV Lindenau. Die Camp-Lichter sind noch nicht ausgegangen, da steht die Frage nach Wiederholung. Die Regie wäre dazu bereit.

Kerstin Förster

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