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Füchse-Nachwuchstrainer Bob Hanning: Spiel gegen Handball-Akademie mit Stolpercharakter

Füchse-Nachwuchstrainer Bob Hanning: Spiel gegen Handball-Akademie mit Stolpercharakter

Am Samstag empfängt die Handball-Akademie Leipzig/Delitzsch die SG Spandau/Füchse Berlin, ungeschlagener Tabellenführer in der Ost-Staffel der Jugend-Bundesliga.

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Bob Hanning.

Quelle: Füchse Berlin

Leipzig. Anpfiff der Partie ist um 17 Uhr in der Leipziger Sporthalle Brüderstraße. Am Spielfeldrand wird dann Bob Hanning stehen, ehemaliger Co-Trainer der Nationalmannschaft unter Heiner Brand und heutiger Manager und Erfolgsvater des Bundesligisten Füchse Berlin.

Der 43-jährige trainiert die Berliner A-Jugendlichen auf dem Weg in Deutschlands Elite-Klasse und stand im Interview Rede und Antwort.

Herr Hanning, wie schätzen Sie das Kräfteverhältnis für das Spiel am Samstag ein – wird es eher ein Duell auf Augenhöhe oder eine klare Sache für den ungeschlagenen Tabellenführer, die Füchse Berlin?

Bob Hanning: Erst einmal freue ich mich sehr auf das Spiel, denn ich habe den Werdegang der Leipziger und Delitzscher Spieler in den letzten Jahren aufmerksam verfolgt. Trotzdem muss für uns selbst die Zielsetzung sein, das Spiel klar zu gewinnen. Das hängt aber auch damit zusammen, dass wir vorwiegend Talente des älteren Jahrgangs im Team haben, die in zwei bis drei Jahren in den Bundesligakader der Füchse eingebaut werden sollen.  Ich sehe das Duell in Leipzig als eines von nur vier Auswärtsspielen an, wo wir wirklich stolpern könnten - wenn die Akademiker mit der maximalen Konzentration spielen und einen guten Tag erwischen.

Die Füchse marschieren in der Ost-Staffel zwar vorneweg, doch viele Teams liegen eng beieinander dahinter. Wer wird Ihrer Meinung nach am Ende unter die ersten vier Teams kommen und sich somit direkt für die nächste Spielzeit in der Nachwuchsliga qualifizieren?

Das Ziel der Pre-Qualifikation haben natürlich viele Teams, es muss aber auch erreichbar sein. Ich sehe daher am Ende schon Flensburg, Kiel, Bad Schwartau, Magdeburg oder auch die Akademie in der Spitzengruppe. Es wird darauf ankommen, das man nicht zu viele Punkte gegen gleichstarke Teams verliert.

Dann sollten die Akademiker am Wochenende am Besten schon anfangen und sich die symbolischen Bonuspunkte gegen Ihre Jung-Füchse schnappen…

Ich glaube, das werden wir verhindern. (schmunzelt)

Concordia Delitzsch, die SG LVB und der SC DHfK Leipzig bündeln seit zwei Jahren ihre Kräfte in der Handball-Akademie Leipzig/Delitzsch. Ist dies eine langfristige Konkurrenz für das erfolgreiche Berliner Modell?

Die beiden Projekte sind überhaupt keine Konkurrenz zueinander, wir freuen uns stattdessen über die Entwicklung. Wir selbst machen es ja nicht anders, sondern arbeiten mit dem VfL Potsdam zusammen. Ich sehe uns da alle gemeinsam an einem Strang und für die Entwicklung eines schlagkräftigen Nachwuchses. Je besser die Arbeit in Leipzig und Delitzsch gemacht wird, umso erfreulicher ist das. Und im Moment habe ich von außen das Gefühl, dass die Verantwortlichen eben gute Arbeit leisten.

Im Anschluss an das Spiel der Handball-Akademie treten um 19.30 Uhr die Männer-Teams der SG LVB und von TV Jahn Duderstadt in der dritten Liga Ost gegeneinander an. Ab 16.30 Uhr können Karten für die LVB-Partie für acht Euro ermäßigt vier Euro erworben werden. Käufer dieser Tickets kommen kostenlos zum A-Jugend-Spiel, ebenso Inhaber von Dauer- und Mitgliederkarten. Der Eintritt nur für das Nachwuchsduell beträgt vier bzw. zwei Euro.

r.

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