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Gruß an die Konkurrenz: SC DHfK Leipzig mit torreichem Sieg - Sorge um Weber

Gruß an die Konkurrenz: SC DHfK Leipzig mit torreichem Sieg - Sorge um Weber

Der SC DHfK Leipzig hat ein Signal an die Mitstreiter um den Aufstieg gesendet. Die Mannschaft von Trainer Christian Prokop besiegte am Sonntag den SV Henstedt-Ulzburg mit 38:23 (18:12).

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Mit sieben Toren war Marc Pechstein im Spiel gegen Henstedt-Ulzburg bester Werfer des SC DHfK Leipzig.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Die nach der Niederlage Leipzigs in Hamm leicht aufkeimende Hoffnung der Konkurrenz auf eine Schwächephase der Grün-Weißen ist damit schon wieder vorüber. Bester Torschütze für den SC DHfK war Marc Pechstein mit sieben Treffern. "Das war eine sehr konzentrierte Leistung heute", lobte Prokop.

Mit der Angriffsleistung seiner Männer hatte der Coach nach der zweiten Saisonpleite am vergangenen Mittwoch gehadert. "Das können wir besser", meinte der Coach. Seine Spieler bewiesen es gegen die Gäste vom Hamburger Stadtrand. Schon nach vier Minuten lagen die Leipziger mit 5:1 in Front.

Henstedt-Ulzburg - Aufsteiger und mit Spielern vom HSV Hamburg, aus Skandinavien und dem slowakischen Alt-Internationalen Stanislaw Demovic verstärkt - brachte im Angriff reichlich wenig zustande. Nach 20 Minuten hatte der SV gerade zwei Feldtore auf dem Konto. Die Deckung des SC DHfK packte ordentlich zu und brachte die gegnerischen Angreifer zur Verzweiflung. Angenehmer Nebeneffekt für den Tabellenführer: Er konnte sein Konterspiel aufziehen und sich Tor um Tor absetzen.

 

Schreck in der 22. Minute: Torjäger Philipp Weber prallte mit seinem Knie gegen das Knie eines Gegenspielers. Der Rückraumspieler bleib zunächst auf dem Parkett liegen, musste anschließend minutenlang behandelt werden. Mit einem Tapeverband machte Weber schließlich in der Halbzeitpause Laufübungen, blieb aber zur Sicherheit in der Reserve. "Der Muskel ist dick geworden, wir müssen abwarten, ob etwas kaputt ist", so Weber. Am Mittwoch will er aber unbedingt beim Pokalspiel dabei sein. "Zur Not nehme ich Schmerzmittel", kündigte der Rückraumspieler an.

Es lief auch ohne ihn. Pechstein vertrat Weber und machte seine Sache gut. Zuletzt hatte er im Abschluss wenig Glück gehabt, gegen den SV warf er aber sieben Tore, trug so zum bisher höchsten Saisonerfolg bei und erhielt Anerkennung von den Kollegen. "Marc, das war endlich mal gut", rief ihm René Boese zu. Und auch der Trainer lobte Pechstein: "Er hat heute mit mehr Entschlossenheit gespielt." Pechstein selbst macht selten viele Worte. "So ein Erfolg tut gut", freute sich der Rückraumspieler.

Der SC DHfK legte zu Beginn der zweiten Halbzeit einen Zwischenspurt ein, vergrößerte den Abstand auf 22:12. Torhüter Felix Storbeck zeigte eine Parade nach der anderen und leitete so schnelle Gegenstöße ein. Henstedt-Ulzburg fielen auch in Überzahl keine erfolgreichen Lösungen  ein. "Die Klatsche ist in dieser Höhe nicht unverdient", gab dann auch Gästetrainer Matthias Karbowsiki zu.

Die Leipziger gehen nun mit kräftigen Rückenwind ins Pokalspiel gegen den Erstligisten Balingen-Weilstetten (Mittwoch, 19.30 Uhr). Bei einem Sieg braucht der Zweitligist nur noch einen Sieg für die Teilnahme am Final Four. Weit wichtiger als das angenehme Zubrot Pokal ist aber eine Standortbestimmung. Wie weit ist die Mannschaft von Christian Prokop, die in dieser Saison die 2. Bundesliga so dominiert? Wie ein Aufsteiger in der stärksten Liga der Welt bestehen kann, macht gerade der HC Erlangen vor.

Statistik

SC DHfK:

Storbeck, Tovas - Semper 4, Emanuel 1, Krzikalla 5, Pöter 6/2, Oehlrich 5, Binder 6, Greß 1, Roscheck, Weber 2, Milosevic 1, Pechstein 7, Boese

SV Henstedt-Ulzburg:

Peveling, Schmidt - Bitterlich 7, Kibat 5/4, Mehrkens 1, Karacic 1, Lauenroth 2, Wendlandt, Schulze 4, Thöneböhn 1, Laursen, Demovic 2

Zeitstrafen: SC DHfK 4 , SVHU 5

Siebenmeter: SC DHfK 5/2, SVHU 5/4

Zuschauer: 2009

Schiedsrichter: Thomas König/Marian Teichmüller (Eisenberg)

Matthias Roth

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