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Hammerlos für den SC DHfK Leipzig im DHB-Pokal

Viertelfinale Hammerlos für den SC DHfK Leipzig im DHB-Pokal

Das war der Wunsch des SC DHfK Leipzig und er ist in Erfüllung gegangen. Im Viertelfinale des DHB-Pokals spielt der Handball-Bundesligist zu Hause. Gegner ist der TSV Hannover-Burgdorf. Das ergab am Mittwoch die Auslosung vor dem Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Portugal.

Tobias Rivesjö vom SC DHfK (r.) im Zweikampf gegen Erik Schmidt von Hannover-Burgdorf im Erstligaspiel im September (Archivbild)

Quelle: Christian Modla

Wetzlar. Das war der Wunsch des SC DHfK Leipzig und er ist in Erfüllung gegangen. Im Viertelfinale des DHB-Pokals spielt der Handball-Bundesligist zu Hause. Gegner ist der TSV Hannover-Burgdorf. Das ergab am Mittwoch die Auslosung vor dem Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Portugal. Spieltermin ist eigentlich der 14. Dezember. An diesem Tag ist die Arena in Leipzig aber durch das Konzert von ZAZ bereits belegt. Die Grün-Weißen wollen nun einen Tag vorher antreten. Am Abend wurde der 13. Dezember schließlich bestätigt. Die genaue Anwurfzeit steht noch nicht fest.

Bei einer Probeauslosung am Mittwochmorgen hatte der TSV die spätere tatsächliche Paarung Leipzig gegen Hannover zufällig bereits gezogen.

„Der Traum von Hamburg lebt weiter“, sagte DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther. Auch wenn seinem Team die drei ganz großen Gegner mit Kiel, Flensburg und den Rhein-Neckar-Löwen erspart blieben, sprach er von einem „Hammerlos“. In der Bundesliga haben die Leipziger zu Hause gegen die Niedersachsen im September mit 23:25 verloren. Trainer Christian Prokop will aber von einer Revanche nichts wissen. „Hannover war an diesem Tag einfach besser“, so der Coach. Seine Mannschaft müsse im Viertelfinale alles investieren, um am Final Four teilzunehmen.

Günther bremste mit Blick auf die nächsten Aufgaben in der Bundesliga die Euphorie. „Heute dürfen wir uns freuen und dann erst wieder am 11. Dezember an den Pokal denken“, so der Manager.

Auch Kapitän Lukas Binder warnte vor einem starken Gegner. „Erstmal bin ich froh, dass wir ein Heimspiel haben. Das ist im Pokal ganz entscheidend“, meinte er. Binder erwartet ein spannendes Spiel. „Wer jetzt noch im Pokal dabei ist, hat es verdient und daher ist jeder Gegner gefährlich“, so der Kapitän.

Glücksfee war Lisa Mayer, sie zog die Kugeln aus der Schale. Mayer und Leipzig, das passt. Die Sprinterin und Olympiavierte mit der 4x100-Meter-Staffel in Rio hat an die Messestadt nur beste Erinnerungen. Bei den Deutschen Meisterschaften im vergangenen Februar stellte sie in der Arena ihre persönlichen Bestleistungen über 60 und 200 Meter unter dem Hallendach auf.

Die Sieger der nun anstehenden vier Partien qualifizieren sich für das Endrundenturnier am 8. und 9. April 2017 in Hamburg. Sollten sich in den anderen drei Partien die Favoriten aus Kiel, Flensburg und Mannheim durchsetzen und nächstes Jahr auch erneut in der Champions League spielen, dann wäre der SC DHfK noch immer nicht automatisch für den EHF-Cup qualifiziert. „Dafür ist mindestens eine Finalteilnahme nötig“, sagte Oliver Lücke, Sprecher der Handball-Bundesliga.

Das Interesse am Final Four ist schon seit Wochen riesig. Laut Lücke wurden seit Ende August bereits 5000 Karten verkauft. Derzeit sind keine Tickets im Angebot. Jeder für das Finale qualifizierte Verein erhält aber noch ein Kontingent von 1200 Karten für seine Fans. Der Rest geht voraussichtlich an Sponsoren und VIPs. Ein freier Verkauf könnte nur noch einmal für Restkarten erfolgen. Die Halle in der Hansestadt wird an den beiden Spieltagen mit jeweils 13.200 Zuschauern gefüllt sein.

Alle Paarungen im Überblick

HBW Balingen-Weilstetten - Rhein-Neckar-Löwen

TSG Friesenheim - THW Kiel

SG Flensburg-Handewitt – MT Melsungen

SC DHfK Leipzig - TSV Hannover-Burgdorf

Matthias Roth

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