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Handball-Akademie fertigt Potsdam deutlich ab - jetzt geht es gegen die Topteams der Liga

Handball-Akademie fertigt Potsdam deutlich ab - jetzt geht es gegen die Topteams der Liga

Die Handball-Akademie Leipzig/Delitzsch hat ihr Heimspiel in der A-Jugend- Bundesliga gegen den 1. VfL Potsdam mit 43:28 (25:15) souverän gemeistert. “Heute kann ich sehr zufrieden sein, vor allem im Angriff“, freut sich Trainer Jörg Neumann über die Leistung seiner Mannschaft.

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Im Angriff: Dominic Kühn für die Handball-Akademie. Er warf gegen Potsdam ein Tor.

Quelle: Martin Glass

Delitzsch. Bei der Rückkehr des Bundesliga-Handballs in das Delitzscher Kultur- und Sportzentrum

sorgten rund 300 Zuschauer für eine stimmungsvolle Kulisse.

Der Spielverlauf ist schnell erzählt: In den Anfangsminuten tasteten sich beide Teams an die Partie

heran (3:3), bis die Hausherren den Turbo zündeten (8:3). Die Führung wurde über die Zwischenstationen 13:8 und 18:10 weiter bis zum Pausenstand von 25:15 ausgebaut. Nach dem Seitenwechsel spielten die Sachsen locker auf und kamen nicht mehr in Gefahr.

Teilweise boten die Talente der Jahrgänge 1993 und 1994 dabei rasanten und schnellen Handball, kombinierten im Angriff überlegt. Von den Rängen gab es die nötige Unterstützung, was auch die beiden Torhüter Franz Flemming und Lucas Paul zu starken Leistungen motivierte. Vor allem Paul ließ in Hälfte zwei reihenweise die Potsdamer Schützen verzweifeln, auch wenn seine Vorderleute doch das ein oder andere Mal zu halbherzig in der Deckung agierten.

“Obwohl wir heute nicht mit unserem normalen Mittelblock spielen konnten, haben die Jungs das recht gut gelöst. Hier und da haben sich Flüchtigkeitsfehler eingeschlichen, weil wir auch aufgrund der hohen Führung zu lässig waren. Zudem müssen wir manchmal einfach schneller raustreten und die gegnerischen Werfer früher behindern”, weiß Coach Neumann.

Gelegentlich ließen die Potsdamer Rückraumschützen ihre Klasse aufblitzen und zeigten ihr Potential – gereicht hat es am Ende trotzdem nicht. “Dass sie gut ausgebildet sind, wussten wir schon vorher”, so Neumann. Für Christoph Dehn vom Trainerteam der Brandenburger ging das Ergebnis in Ordnung, zumal seine Jungs nicht mit vollem Kader aufgrund von Verletzungen und Spieleinsätzen in anderen VfL-Teams angereist war.

“Trotzdem freue ich mich natürlich sehr über die Entwicklung einiger Spieler, deren Entwicklung ich ja auch zeitweise begleitet habe und noch immer verfolge”, so der ehemalige SG LVB – Jugendtrainer.

Durch den Sieg rutschten die Akademiker auf den fünften Platz vor (8:4 Punkte bei einem Nachholspiel). Nun treffen die Sachsen bei der SG Flensburg-Handewitt (20.11., 15 Uhr), in Delitzsch mit dem SC Magdeburg (25.11., 19.45), auswärts beim THW Kiel (03.12.) und in der Leipziger Sporthalle Brüderstraße mit der SG Spandau/Füchse Berlin (10.12., 17 Uhr) auf vier der aktuell sechs besten Teams in der Staffel.

Für die anstehenden Wochen – die den “richtigen” Stand des Teams in Deutschlands Handballlandschaft zeigen werden - fordert Trainer Neumann vor allem eine “noch höhere Konzentration und weniger Schwächephasen”. Nur so könne das Team gegen die anderen Top-Teams der Oststaffel bestehen.

Handball-Akademie:

Paul (TH), Flemming (TH) – Model 9, Kühn 1, John 2, Krzikalla 7, Emanuel

10/5, Uhlig 6, Mendisch, Kreutzmann, Bölke 1, Hanner 3/1, Baum 3, Petter 1

Martin Glass

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