Startseite LVZ
Volltextsuche über das Angebot:

SC DHFK
Google+ Instagram YouTube
Handball: SC DHfK Leipzig stellt Weichen zum Bundesliga-Aufstieg

Handball: SC DHfK Leipzig stellt Weichen zum Bundesliga-Aufstieg

Vom gefeierten Überflieger zum ambitionierten Bundesliga-Aufsteiger: Mit dem Umzug in die Arena Leipzig und sechs Neuzugängen haben die Zweitliga-Handballer des SC DHfK Leipzig die Weichen zum Angriff auf das Oberhaus gestellt.

Voriger Artikel
SC DHfK Leipzig verliert letztes Testspiel der Vorbereitung – DHB-Pokal am Sonntag
Nächster Artikel
DHfK-Handballer fiebern Zweitliga-Auftakt Samstag in der Leipziger Arena entgegen

SC DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Ein Aufstieg ist für Geschäftsführer Karsten Günther zumindest in der neuen Spielzeit aber noch kein Muss. „Ziel ist es, den fünften Platz aus dem Vorjahr zu bestätigten - wenn nicht sogar zu verbessern“, sagte er am Freitag. „Sollten wir letztendlich doch auf einem der drei vorderen Plätze landen, werden wir uns nicht dagegen wehren.“

Bisher verlief die Saisonvorbereitung jedoch sehr holprig. Die Mannschaft von Trainer Uwe Jungandreas zeigte nicht die nötige Konstanz, um als ernster Bundesliga-Kandidat eingestuft zu werden. „Das ist nichts Ungewöhnliches. In dieser Hinsicht verlieren wir jetzt nicht die Nerven“, erklärte Günther. Denn der Trainer habe seinen Fokus auf das Fundament gelegt, was die Leipziger zuletzt so stark gemacht habe: Die physische Stärke - was zulasten der Spritzigkeit fiel.

Auch an der Homogenität wurde gefeilt, die als ein weiterer wichtiger Baustein im Kampf um den längerfristigen Erfolg gilt. „Wir konnten nicht die Top-Verpflichtungen tätigen, wie beispielsweise Eisenach. Dafür haben wir nicht die Mittel“, erklärte der 31-Jährige. Zwar gelang es, den Etat um 300.000 Euro auf 1,2 Millionen Euro zu steigern. Mehrkosten sind durch die neue Infrastruktur aufgrund des Umzuges in die Arena jedoch vorprogrammiert. Trotzdem wurden mit Pavel Prokopec (TuSEM Essen), Rico Göde (HC Empor Rostock) und Gabor Pulay (1. VfL Potsdam) zumindest drei Spieler mit Erstliga-Erfahrung nach Leipzig gelockt.

Obwohl Günther Abstriche machen musste - die Mehrkosten für die Infrastruktur nimmt er gerne in Kauf. Denn die Arena Leipzig soll der dritte entscheidende Faktor in der Etablierung seiner Mannschaft im Spitzenhandball sein. Die Vereinsverantwortlichen hoffen auf reges Zuschauerinteresse und bauen zugleich auf ihre Heimstärke. „Erwartet wird ein Schnitt von 1600 Zuschauern, mit dem festen Vorsatz, mehr Besucher zu gewinnen“, gibt sich Günther zuversichtlich.

Bereits beim ersten Heimspiel am 1. September wird es für Leipzig die erste Standortbestimmung geben, wenn mit dem ThSV Eisenach ein potenzieller Aufstiegskandidat in der Arena gastiert. Zuvor wollen die Leipziger jedoch am Sonntag gegen den mittelrheinischen Oberligisten TuS Derschlag in die 2. Runde des DHB-Pokal einziehen.

Alles rund um den SC DHfK Leipzig finden Sie im Special.

Anne Kunze

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News