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Herz- und Beinarbeit: DHfK-Coach Prokop setzt gegen Essen auf Kampf und A-Jugend

Herz- und Beinarbeit: DHfK-Coach Prokop setzt gegen Essen auf Kampf und A-Jugend

Seit dem Triumph im Pokal-Achtelfinale gegen Erstligist Balingen klemmt die Säge. Die DHfK-Handballer müssen seit knapp zwei Wochen ohne Philipp Weber, Bastian Roscheck und Max Emanuel auskommen.

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Leipzigs Trainer Christian Prokop

Quelle: Peter Endigdpa

Leipzig. Ohne das Trio gab es noch keinen Sieg, aber auch noch keinen Auftritt vor heimischem Publikum. Beides soll sich am Montag gegen Tusem Essen ändern.

Vor dem mit 28:32 verlorenen Spitzenspiel am Freitag in Bittenfeld hatte DHfK-Coach Christian Prokop gemeint: „Ich kann mit Niederlagen leben, wenn die Mannschaft kämpferisch ans Limit geht." Dies war der Fall. Die Zeichen vor dem heutigen letzten Spiel vor der WM-Pause stehen trotz der noch immer (zu) langen Verletztenliste anders. „Gegen Essen zählen für uns nur die zwei Punkte", meint Prokop: „Wir müssen unsere Chancen cleverer nutzen und dürfen in der Abwehr gegen die starken Rückraumspieler nicht wieder einen halben Schritt zu spät raustreten. Essen soll sich seine Tore richtig hart erarbeiten, es soll ihnen weh tun, gegen uns zu Chancen zu kommen." Der Innenblock sei ohne die aggressive und intelligente Abwehrarbeit Roschecks geschwächt. Doch der Trainer ist überzeugt: „Mit Herz, Einstellung und einer guten Beinarbeit kann man vieles wettmachen." Sein Team habe die Niederlage vom Freitag gut verkraftet, der Muskelkater soll bis zum Anwurf verschwunden sein.

Tusem kommt mit der Empfehlung nach Sachsen, am zweiten Weihnachtsfeiertag das Spitzenteam aus Nordhorn 25:24 bezwungen zu haben. Damit taten die Essener dem SC DHfK gleich in zweierlei Hinsicht einen Gefallen: Zum einen sorgten sie dafür, dass der Abstand des Spitzenreiters zum Nichtaufstiegsplatz vier konstant bei vier Punkten geblieben ist. Zum anderen ist nun jedem Leipziger Spieler und Zuschauer klar, wie gefährlich der heutige Gegner ist. Von den 13:27 Punkten sollte man sich jedenfalls nicht täuschen lassen.

In Stuttgart saß mit Philip Jungemann ein neues Gesicht und ein weiterer A-Jugendspieler erstmals auf der Wechselbank. Christian Prokop hatte auf die vielen Verletzten reagiert und den 17-Jährigen – er wohnt im Sauerland – vorzeitig aus dem Weihnachtsurlaub geholt. Vielleicht darf der Spezialist für den Abwehr-Innenblock Montagabend ab 19.30 Uhr das erste Mal Bundesliga-Luft schnuppern.

Frank Schober

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