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Individuelle Klasse gegen Geschlossenheit: Großwallstadt gastiert beim SC DHfK

Individuelle Klasse gegen Geschlossenheit: Großwallstadt gastiert beim SC DHfK

Das wird gleich ein Härtetest zum Saisonauftakt. Der SC DHfK Leipzig erwartet am Sonnabend (Anwurf 19.30 Uhr) den TV Großwallstadt zum ersten Spiel der neuen Zweitligasaison.

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DHfK-Coach Christian Prokop. (Archivbild)

Quelle: Martin Glass

Leipzig. „Der TVG ist uns personell überlegen, das müssen wir mit Geschlossenheit hinbekommen“, sagte Stefan Kretzschmar, Aufsichtsratmitglied des SC DHfK.

Die Unterfranken haben ihren ohnehin schon stark besetzten Kader um Nationalspieler Michael Spatz zuletzt noch einmal vergrößert. Aus Spanien kam Viktor Hugo Lopez, mit BM Valladolid bereits Europapokalsieger. Am Dienstag schlug der TVG noch einmal auf dem Transfermarkt zu und sicherte sich die Dienste von Mirko Nikolic Kajic. Der 1,97-Meter-Mann aus Slowenien war vergangene Saison in der italienischen Liga engagiert und dort bester Torschütze. Diesen Titel errang er auch schon in seiner Heimat, wo er unter anderem für RK Maribor spielte.

Der Kader des SC DHfK Leipzig für die Spielzeit 2013/14

DHfK-Trainer Christian Prokop lässt sich von den Statistiken nicht beeindrucken und vertraut der eigenen Stärke. „Ich sehe uns gut vorbereitet“, findet der 34-Jährige. Großwallstadt glänze vor allem mit Individualität. Übersetzt heißt das: Die Gäste reisen mit den besseren Einzelspielern an, habe sich möglicherweise aber noch nicht als Mannschaft gefunden. Ligakonkurrent Friesenheim hat es in der vergangenen Woche den Leipzigern vorgemacht und den TVG in der ersten Pokalrunde mit 35:29 in eigener Halle herausgeworfen.

LVZ-Online überträgt den Punktspielauftakt gegen Großwallstadt per Video-Livestream und (für alle mit weniger ausgeprägten technischen Möglichkeiten) per .

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DHfK-Rückraumspieler Pavel Prokopec wird von seinem Gegner hart angegangen. (Archivbild)

Quelle: Christian Nitsche

Die Stimmung bei den Grün-Weißen ist vor der ersten Partie hervorragend. „Was man so hört, sind alle Spieler vom neuen Trainer begeistert“, berichtet Kretzschmar. Dem kann Routinier Pavel Prokopec nur beipflichten. „Christian hat klare Vorstellungen und ein klares System“, so der Tscheche, der nach seiner langen Adduktoren-Verletzung wieder richtig fit ist. Mit Thomas Oehlrich hat der SC DHfK nur noch einen angeschlagenen Spieler im Team, der Kapitän muss noch bis voraussichtlich November pausieren. Im Vergleich zum Vorjahr, als sich nahezu jede Woche ein Leipziger mit Blessuren abmelden musste, eine neue und komfortable Situation.

Nicht nur in der Fitness sieht Alexander Feld einen wichtigen Unterschied zur Vorsaison. Gerade die jungen Spieler hätten Erfahrungen gesammelt, seien reifer geworden. Sie könnten jetzt besser mit dem Druck umgehen und machten in entscheidenden Situationen nicht mehr so viele Fehler.

Auffallend: Die Vereinsverantwortlichen um Geschäftsführer Karsten Günther betonten bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in der Champions Bar gleich mehrfach, wie gut die Mischung aus erfahrenen Spielern und dem Nachwuchs in diesem Jahr passe. „Die jungen Wilden sind unser Konzept für die Zukunft“, meinte Kretzschmar und denkt dabei an Max Emanuel, Lukas Krzikalla oder Lukas Binder.

Auch wenn sich die Grün-Weißen in diesen Wochen demonstrativ bescheiden präsentieren und die Saisonziele nach außen nicht zu hoch stecken wollen (offiziell gilt das Ziel einstelliger Tabellenplatz), gibt Kretzschmar dann doch eine Marschroute vor. „Wir haben den Aufstieg nicht aus den Augen verloren“, so das Aufsichtsratmitglied. In diesem Jahr dürfe der Trainer noch ganz in Ruhe arbeiten, danach müsse er dieses Ziel angehen.

Matthias Roth

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