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Kampf der Tabellen-Nachbarn: DHfK Leipzig spielt Donnerstag in Wetzlar

Handball-Bundesliga Kampf der Tabellen-Nachbarn: DHfK Leipzig spielt Donnerstag in Wetzlar

Am Donnerstag treffen in der 1. Handballbundesliga die punktgleichen Tabellennachbarn HSG Wetzlar und DHfK Leipzig aufeinander. Leipzigs Philipp Weber, bis vor kurzem noch in Wetzlar unter Vertrag, erwartet ein Spiel auf Augenhöhe zwischen dem Fünften und Sechsten der Liga.

Philipp Weber vom SC DHfK Leipzig (Archivbild)

Quelle: dpa

Leipzig. Die Handballer des SC DHfK Leipzig müssen am Donnerstag beim Tabellennachbarn von der HSG Wetzlar antreten. Nach dem Triumph gegen Tabellenführer Hannover reisen die Jungs von Trainer André Haber mit dem nötigen Selbstbewusstsein nach Hessen. Die Handballspielgemeinschaft ihrerseits jagte am vergangene Spieltag Rekordmeister Kiel aus der Halle – fit ist es also, das Team um Coach Kai Wandschneider.

Doch die Leipziger sind vorbereitet. „Wir haben gegen Wetzlar in den vergangenen Jahren schon einige Duelle bestritten“, so André Haber. Auch in der Saisonvorbereitung waren die Hessen und die Sachsen gemeinsam bei zwei Turnieren. „Von daher ist uns die HSG gut bekannt.“ Haber nutzte die Gelegenheit, das Spiel des Gegners zu analysieren. In der Defensive bauen sie auf eine bewegliche 6:0-Abwehr mit einem starken Torhüter dahinter. Offensiv greift die Sieben von Kai Wandschneider auf ein vielfältiges Angriffsspiel zurück.

Umgekehrt zollt auch Trainer Wandschneider den Leipzigern Respekt: „In den letzten Jahren wurde hier kontinuierlich Aufbau betrieben.“ Weiter, und für den SC DHfK vielleicht viel wichtiger: „Bei Leipzig ist es schwer, Schwächen auszumachen.“ Ein kleines Ass hat der HSG-Coach jedoch im Ärmel: Philipp Weber. Der Rückraumspieler ist unter seiner Ägide zum Nationalspieler gereift, bevor er wieder nach Leipzig zurückging. Mit Webers Stärken und Schwächen ist er bestens vertraut. Spannend wird die Frage nach dem Spielmacher der HSG. Da Filip Mirkulovskin länger verletzt war, füllte der Ex-Leipziger Philipp Pöter diese Rolle aus.

„Das Jahr in Wetzlar war für mich sportlich das Beste, was mir passieren konnte. Ich hatte einen Wahnsinns-Trainer mit einem sehr guten Team“, so Weber. Mit seinen Ex-Kollegen steht Weber immer noch in freundschaftlichem Kontakt. „Es wurde vor dem Spiel schon etwas hin- und her gestichelt.“ Seiner Einschätzung nach wird die Partie SC DHfK Leipzig gegen HSG Wetzlar ein Spiel auf Augenhöhe.

Das Spiel am Donnerstag wird um 19 Uhr in der Rittal Arena in Wetzlar angepfiffen. Die Leutzscher Welle überträgt die Partie live im Audio-Stream.

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