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„Kataris verdient im Halbfinale“: SC DHfK verschiebt für deutsches WM-Spiel das Training

„Kataris verdient im Halbfinale“: SC DHfK verschiebt für deutsches WM-Spiel das Training

Mal gucken wie es die Weltstars machen: Die Zweitliga-Handballer des SC DHfK Leipzig haben sich am Mittwoch zum Public Viewing in der Champions Bar getroffen. Deutschland gegen Katar hieß das Viertelfinale bei der Weltmeisterschaft.

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Die Mannschaft des SC DHfK schaute sich in der Leipziger Champions Bar das Viertelfinale der Handball-WM 2015 Deutschland gegen Katar an.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Trainer Christian Prokop hat dafür extra die Übungseinheiten verlegt. Doch die Deutschen schieden mit 24:26 aus dem Turnier aus.

„In den Interviews danach war viel von der schwachen Schiedsrichter-Leistung die Rede. Wir fanden eher, dass es die Deutschen heute nicht verdient hatten zu gewinnen. Die Kataris stehen verdient im Halbfinale - sie waren zwar nicht viel besser, aber ein bissel doch. Für uns war es ein Auswärtsspiel, das darf man nicht vergessen", sagte DHfK-Kreisspieler Bastian Roscheck nach der Partie.

Die DHfK-Männer glaubten bis zum Schluss an die Wende. Roscheck: „Unser Team lag ja die ganze Zeit nur mit zwei Toren zurück. So ein Spiel kann sich recht schnell drehen. Aber am Ende haben wir fast in die Tischkante gebissen, als die Jungs selbst klarste Chancen von Außen und im Konter nicht gemacht haben. Das darfst du dir im Viertelfinale nicht erlauben."

Fotos vom Spiel Deutschland gegen Katar:

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Leipzig. Mal gucken wie es die Weltstars machen: Die Zweitliga-Handballer des SC DHfK Leipzig haben sich am Mittwoch zum Public Viewing in der Champions Bar getroffen. Deutschland gegen Katar hieß das Viertelfinale bei der Weltmeisterschaft. Trainer Christian Prokop hat dafür extra die Übungseinheiten verlegt. Doch die Deutschen schieden mit 24:26 aus dem Turnier aus.

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Für Bastian Roscheck war die Abwehr der DHB-Auswahl bisher das Prunkstück. Er muss es wissen, bei den Grün-Weißen hat er sich zum Defensivspezialisten entwickelt. Am Freitag kehrt er beim Testspiel gegen Hannover Burgdorf (Anwurf um 19 Uhr im Euroville in Naumburg) nach sechswöchiger Verletzungspause zurück ins Team. „Ich habe keine Schmerzen mehr“, freut sich der 23-Jährige. Etwas vorsichtig bewege er sich noch auf dem Parkett. „Das ist aber mehr eine Kopfsache“, beschreibt er seine Verfassung.

 

Neben Roscheck gibt auch Philipp Weber sein Comeback. Er war im Pokalspiel gegen Balingen-Weilstetten mit dem Kopf auf den Boden gefallen und erlitt dabei eine Gehirnerschütterung. Die Mannschaft steckt mitten in der Vorbereitung für die Rückrunde. Baunatal, Coburg und Bad Schwartau heißen die Gegner im Februar, alle auswärts. Für die Leipziger gilt es in diesen Spielen schnell den Rhythmus zu finden und das Fünf-Punkte-Polster auf einen Nichtaufstiegsplatz zu verteidigen und bestenfalls auszubauen.

 

Dafür lässt Prokop seine Männer im Training ordentlich schwitzen. „Die Vorbereitung ist eine ganz schöne Quälerei“, gibt auch Roscheck zu. Die Einheiten würden sich aber lohnen und die Stimmung leide nicht. „Wir brennen alle auf die Rückrunde“, so der Kreisspieler. Helfen soll dann Neuzugang Max Janke vom SC Magdeburg II. „Er ist bereits integriert und passt menschlich super zu uns“, findet Roscheck.

Matthias Roth / Frank Schober

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