Startseite LVZ
Volltextsuche über das Angebot:

SC DHFK
Google+ Instagram YouTube
Keine Sperre für Putera – SC DHfK steuert nächstem Höhepunkt zu

Jetzt kommt die SG Flensburg-Handewitt Keine Sperre für Putera – SC DHfK steuert nächstem Höhepunkt zu

Sie feiern den ersten Auswärtspunkt und freuen sich schon auf den nächsten Höhepunkt: Die Handballer des SC DHfK Leipzig schwimmen auf einer Erfolgswelle. Der Lohn: Eine Woche vor dem Spiel gegen die SG Flensburg-Handewitt sind schon 3400 Tickets weg.

Derzeit kaum zu überwinden: Milos Putera.
 

Quelle: Christian Modla

Leipzig.  Die Verantwortlichen des SC DHfK Leipzig schweben derzeit auf Wolke sieben. „Wir steuern von einem Highlight zum nächsten“, freut sich Geschäftsführer Karsten Günther. Gerade erst hat der Aufsteiger seinen ersten Auswärtspunkt in der 1. Bundesliga beim VfL Gummersbach gewonnen, schon kündigt sich der nächste große Gegner an. In der kommenden Woche reist am Mittwoch die SG Flensburg-Handewitt an. Die Fans sind schon jetzt in freudiger Erwartung. Am Dienstag waren knapp 3400 Tickets für dieses Spiel weg.

Flensburg-Handewitt ist für DHfK-Trainer Christian Prokop ein besonderer Gegner. Wenn er nach Vorbildern gefragt wird, fällt häufig der Name von SG-Coach Ljubomir Vranjes. Der gebürtige Schwede mit serbischen Wurzeln sorgte mit seinem Team in der Champions League in dieser Saison bereits für Aufsehen und besiegte das Starensemble von Paris St. Germain mit 39:32.

In der Liga befindet sich Flensburg allerdings in der Ergebniskrise. In den vergangenen drei Spielen gelang kein Sieg mehr. Damit liegt das vor der Saison als einer der Titelfavoriten gehandelte Team im Mittelfeld der Tabelle nur noch zwei Punkte vor dem SC DHfK. Bevor es nach Leipzig geht, stehen noch die Begegnungen gegen Stuttgart und Kiel an.

Prokop kann sich dagegen zielgerichtet mit seinen Männern auf den Gegner mit dem großen Namen vorbereiten. „Wir nutzen die freien Tage und bauen Athletiktraining mit ein“, berichtete der Übungsleiter. Aussetzen muss noch Marvin Sommer, der zehn Tage wegen einer Angina ausfällt, in der nächsten Woche aber wieder fit sein soll.

Wie selbstbewusst die Leipziger inzwischen sind, bewies die Schlussphase in Gummersbach. In der letzten Aktion schnappte sich Philipp Weber den Ball zum abschließenden Siebenmeter. Der Rückraumstar traute sich gegen Nationaltorwart und 2,02-Meter-Hünen Carsten Lichtlein einen Heber zu und traf. „Für mich war der Ball ewig in der Luft“, gab Prokop zu, der die Aktion von der Seitenlinie aus verfolgte.

Wermutstropfen für die Leipziger: Torhüter Milos Putera erhielt in der 50. Minute die rote Karte, weil er aus seinem Tor gelaufen und mit Raul Santos vom VfL zusammengestoßen war. Er wird aber nur mit einer Matchstrafe belegt und darf gegen Flensburg wieder mitspielen, bestätigte Prokop. Wie wichtig der Slowake ist, zeigt ein Blick in die Statistik. Mit knapp 34 Prozent gehaltener Bälle weist er nach sieben Spielen die drittbeste Bilanz aller Bundesligatorhüter auf. Besser sind nur die beiden Göppinger Bastian Rutschmann und Primoz Prost. Weltstars wie Niklas Landin, Silvio Heinevetter oder Mattias Andersson liegen deutlich unter der 30-Prozent-Marke.

Von Matthias Roth

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News