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Lazarett beim SC DHfK Leipzig wird größer - Testspielerfolg gegen Blankenburg

Lazarett beim SC DHfK Leipzig wird größer - Testspielerfolg gegen Blankenburg

Am Freitag kehren die Handballer des Zweitligisten SC DHfK aus dem Trainingslager in Bad Blankenburg zurück. Mit im Gepäck: Ein größer gewordenes Lazarett. „Die Woche in Thüringen lief prinzipiell recht gut, daher bin ich zufrieden.

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DHfK-Neuzugang Alexander Feld fällt mit Verdacht auf Muskelfaserriss aus.

Quelle: Martin Glass

Leipzig. Was mich stört, sind die vielen kleinen Verletzungen bei den Spielern“, sagt Trainer Uwe Jungandreas. Auch wenn es oft nichts Ernsthaftes sei, könne es bei der derzeitig hohen Intensität mit den Testspielen in den nächsten Wochen zu einer Überbelastung der gesunden Spieler kommen. Hier müsse verstärkt aufgepasst werden, um eine Kettenreaktion zu vermeiden, so der Coach.

So hat es beim Testspiel am Donnerstag gegen den HSV Bad Blankenburg Neuzugang und Spielmacher Alexander Feld getroffen. Ende der ersten Halbzeit musste der 19-Jährige mit Verdacht auf Muskelfaserriss ausgewechselt werden. Zuvor knickte bereits Linksaußen Ulrich Streitenberger im Training um. Obwohl keine schwerwiegende Verletzung vorliegt, ließ ihn Coach Jungandreas vorsorglich pausieren. Torhüter Michael Galia meldete sich bereits vor der Abreise am Montag krank und fuhr somit erst gar nicht mit nach Thüringen.

Zudem ist Kapitän Thomas Oehrlich nicht voll einsatzfähig. Er absolviert nach dem anstrengenden Sommer mit dem Titelgewinn bei der Polizei-WM ein eigenes, dosiertes Trainingsprogramm. Neuzugang Rico Göde wird nach seinem Kreuzbandriss behutsam aufgebaut.

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Pavel Prokopec erzielte im Testspiel gegen Bad Blankenburg acht Treffer.

Quelle:

Vielversprechend war hingegen das Testspielergebnis gegen den HSV Bad Blankenburg. Die Messestädter gewannen gegen den Viertligisten deutlich mit 40:26 (20:10). „Einige positive Dinge können wir aus dem Vergleich mitnehmen. Vor allem Mitte und Ende der ersten Halbzeit stand unsere Abwehr sehr gut“, sagte Jungandreas. Auch die Zusammenarbeit mit Gabor Pulay im Tor habe der Defensive Stabilität verliehen.

Unzufrieden war der Coach jedoch mit der zweiten Halbzeit. Dort leisteten sich die Leipziger Fahrlässigkeiten in der Abwehr. „Nach dem Torhüterwechsel kam leider keine Unterstützung von dieser Position, weswegen wir unser Konterspiel nicht mehr so gut auf die Platte bringen konnten“, sagte Jungandreas, der hinzufügte, dass das Spiel bereits die vierte Trainingseinheit an diesem Tag war.

Anne Kunze

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