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Leipziger Oktober-Festspiele starten: DHfK empfängt die Füchse

Spitzenspiel in der Arena Leipziger Oktober-Festspiele starten: DHfK empfängt die Füchse

Spitzenspiel in der Arena: Der SC DHfK empfängt am Donnerstagabend die Füchse Berlin. Zum Start der "Oktober-Festspiele" belohnt der Handball-Bundesligist alle Besucher, die in Tracht oder Dirndl kommen. Sportlich wird es für das Team von André Haber kein leichter Tanz.

DHfK-Keeper Jens Vortmann bei einer Parade gegen die Füchse im Jahr 2016. Am Donnerstagabend kommt es zum Spitzenspiel in der Arena.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Dicke Bretter bohren, darin sind die Handballer des SC DHfK Spezialisten. Umso schöner, dass bereits am Donnerstagabend das nächste gereicht wird. 19 Uhr kreuzen die bisher in der Liga ungeschlagenen Füchse aus Berlin in der Arena auf. Nicht nur auf der Platte soll sich das Spiel zur Gaudi entwickeln, auch daneben.

Erstens, weil bereits so gut wie alle Tickets des Spitzenspiels über die Theke gegangen sind und damit der Kessel kochen wird. Zweitens, weil die Grün-Weißen zum ersten Teil der Leipziger Oktober-Festspiele einladen. Die Fortsetzung folgt am Sonntag 12.30 Uhr gegen TuS N-Lübbecke. Wer sich in Tracht oder Dirndl kleidet, bekommt nicht nur ’nen Schenkelklopfer, sondern auch ein Gratisgetränk. Damit das Ambiente passt, wird auch die Musi vom Oktoberfest aufgspuit und a Brezn angeboten. Kräppelchen gibt es auch. O’zapft is!

Das wird die Trainer der beiden Kontrahenten nur am Rande interessieren. Schließlich liegt die Wahrheit noch immer auf dem Platz. So lautet bekanntlich die sportliche Universalgleichung. Wenn die Leipziger wieder einen starken Torhüter-Deckungsverbund hinzaubern, der 23 oder weniger Tore zulässt, geht was gegen die Füchse. Die kommen allerdings mit stolz geschwellter Brust ans Elsterbecken. Fünf Spiele, fünf Siege. Das Team von Velimir Petkovic ist das Einzige der Liga, was in dieser Saison noch ungeschlagen ist. „Unsere Qualität ist riesig. Auch wenn es verdammt schwer wird, wissen wir, dass wir bestehen können“, sagt der 61-jährige Trainer der Berliner. Zudem kehrt Nationalspieler Paul Drux ins Team zurück.

Der DHfK-Krawall-Kamm steht dennoch stramm. Schließlich haben die Leipziger bisher keines ihrer Heimspiele verloren. Hüttenberg, Flensburg, Hannover mussten in der Arena niederknien. Diese Serie gilt es zu halten, außerdem wollen sie dem Titel „Favoritenschreck“ halten. Mit Kampf über 60 Minuten und einer Top-Leistung (O-Ton DHfK-Trainer André Haber) geht da was.

LVZ

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