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Nationalspieler Philipp Weber kehrt zum SC DHfK Leipzig zurück

Nur ein Jahr in Wetzlar Nationalspieler Philipp Weber kehrt zum SC DHfK Leipzig zurück

Philipp Weber kehrt zurück nach Leipzig. Am Donnerstag gab der SC DHfK bekannt, den Rückraumspieler nach einem Jahr bei der HSG Wetzlar wieder nach Hause zu holen. Sein Vertrag gilt zunächst bis 2019.

Philipp Weber im Dress des SC DHfK Leipzig.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Knaller beim SC DHfK Leipzig. Die Grün-Weißen holen Philipp Weber aus Wetzlar zurück. Ab der kommenden Saison soll der Nationalspieler wieder in der Messestadt auflaufen. Das Intermezzo bei den Hessen dauerte damit nur ein Jahr, obwohl Weber noch einen Vertrag bis 2018 hatte. Der 24-Jährige machte familiäre und private Gründe geltend. Eigentlich wollte die HSG mit dem Torgaranten vorzeitig verlängern.

Der 1,94 Meter große Rechtshänder spielte bereits ab 2013 für die Grün-Weißen, wurde in der Aufstiegssaison mit 193 Toren wertvollster Spieler der 2. Liga. Doch kurz vor Weihnachten 2015 wurde Weber eröffnet, dass der DHfK ab Mitte 2016 nicht mehr mit ihm plant. Unter der Spielphilosophie von Trainer Christian Prokop hatte der Torgarant einen schweren Stand. Doch trotz schwieriger Voraussetzungen während der letzten Monate haute sich der Rückraumspieler richtig rein und spielte eine fantastische Rückrunde.

Dann ging es nach Wetzlar. Für die HSG traf er bislang bereits 122 Mal. Sowohl nach Toren als auch nach Assists ist er unter den Top-Drei-Spielern in der Bundesliga zu finden. Entsprechend unglücklich sind die Hessen mit seinem vorzeitigen Weggang. „Zähneknirschend“ habe der Verein dem Transfer zugestimmt, so HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. Zu den Modalitäten des Wechsels – zur Transfersumme – sei Stillschweigen vereinbart worden.

Entsprechend groß ist die Freude in Leipzig. „Er hat sich in den zurückliegenden zwölf Monaten nochmal stark weiterentwickelt“, ist DHfK-Handball-Manager Karsten Günther überzeugt. Bei den Grün-Weißen erhält er nun einen Zweijahresvertrag bis 2019.

Der DHfK hatte in dieser Spielzeit wiederholt betont, im Rückraum nachbessern zu wollen – und nun wurde Weber verpflichtet. Mit seiner Rückkehr und der Verpflichtung von Yves Kunkel aus Balingen ist laut Karsten Günther die Kaderplanung nun abgeschlossen. Weitere Spieler sollen für die kommende Saison nicht verpflichtet werden. Bleibt eine Baustelle: Einen neuen Chef-Coach sucht der DHfK Leipzig nämlich immer noch.

joka

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