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Roman Becvar verlässt den SC DHfK Leipzig und wechselt zum HC Elbflorenz

Vertragsauflösung Roman Becvar verlässt den SC DHfK Leipzig und wechselt zum HC Elbflorenz

Nach nur einem Jahr trennen sich die Wege von Roman Becvar und dem SC DHfK Leipzig. Der tschechische Nationalspieler verlässt den Handball-Bundesligisten zum Saisonende vorzeitig und schließt sich dem Elbflorenz an.

Roman Becvar (rechts) jubelt mit Aivis Jurdzs nach dem Heimsieg vergangene Woche gegen den THW Kiel.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Jetzt steht fest für wen DHfK-Spieler Roman Becvar künftig spielt. Der tschechische Nationalspieler trägt künftig das Trikot von Zweitliga-Aufsteiger HC Elbflorenz. Das gab der Verein aus Dresden am Freitag bekannt.

„Mit Roman gewinnen wir einen erstklassigen Profi auf und neben dem Platz dazu, der auch von seiner Mentalität perfekt zu uns passt. Er wird unser Spiel nicht nur schneller, sondern auch variabler machen. Mit seiner Erfahrung und teilweise spektakulären Spielweise wird er ein wichtiger Faktor für uns sein.“, sagt HCE-Trainer Christian Pöhler.

Leipzig hatte am Mittwoch die Trennung von Becvar veröffentlicht und den bis 2018 laufenden Vertrag zum 30. Juni vorzeitig aufzulösen. Das gab Geschäftsführer Karsten Günther nach dem 25:24-Sieg am Mittwochabend in Hannover bekannt.

„Für ihn wird es in Zukunft wichtig sein, wieder mehr Verantwortung in Punktspielen zu übernehmen und mit seinen Qualitäten eine Mannschaft zu führen. Diese Perspektive war bei uns nicht gegeben, deshalb haben wir uns gemeinsam mit Roman auf die vorzeitige Auflösung des Vertrages verständigt“, begründete Günther die Entscheidung. Wohin Becvar wechselt, gab der SC DHfK nicht bekannt.

DHfK plant keinen Ersatz

Becvar war zu Saisonbeginn von Rostock nach Leipzig gewechselt und sollte für überraschende Momente im Spiel der Grün-Weißen sorgen. Der aus Pilsen stammende 28-Jährige hatte unter Trainer Christian Prokop jedoch nur wenig Einsatzzeit bekommen. Gegen Maximilian Janke und Nationalspieler Niclas Pieczkowski konnte er sich nicht durchsetzen. In Leipzig wurde in diesem Jahr sein Sohn geboren.

Die Verpflichtung eines Ersatzes ist vorerst nicht geplant. „Wir haben neben T obias Rivesjö noch fünf Rechtshänder im Rückraum, das reicht vollkommen aus“, sagte Günther auf Nachfrage von LVZ.de. Der DHfK-Geschäftsführer lobte Becvar als vorbildlichen Sportsmann, der „immer mit einer positiven Einstellung und vollem Ehrgeiz beim Training dabei“ gewesen sei und „maßgeblichen Anteil am starken Abschneiden“ in der laufenden Bundesligasaison gehabt habe. Derzeit stehen die Leipziger auf Platz sieben in der Bundesliga. Die drei ausstehenden Spielen gegen den SC Magdeburg, in Melsungen und gegen die Füchse Berlin werden für Becvar eine kleine Abschieds-Tournee.
 
nöß/mro

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