Startseite LVZ
Volltextsuche über das Angebot:

SC DHFK
Google+ Instagram YouTube
Neuer Trainer: SC DHfK will sich bis Ende der Woche entscheiden – zwei Kandidaten

Neuer Trainer: SC DHfK will sich bis Ende der Woche entscheiden – zwei Kandidaten

Michael Biegler verabschiedet sich am Mittwoch offiziell von seinen Spielern des SC DHfK. Der Trainer für einen Monat wechselt nach dem Klassenerhalt wieder zurück zur polnischen Nationalmannschaft.

Voriger Artikel
SC DHfK verpflichtet norwegischen Nationaltorhüter – Levshin verlässt den Verein
Nächster Artikel
SC DHfK Leipzig muss bei starken Rostockern ran – Trainer-Debüt für Haber

DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther.

Quelle: Elmar Keil

Leipzig. Gemeinsam mit dem Leipziger Team geht’s am Nachmittag zum abschließenden Betriebsausflug in die Red-Bull-Arena, wo RB Leipzig sein erstes Relegationsspiel bestreitet.

Die Verantwortlichen des Handball-Zweitligisten wollen ihre derzeit wichtigste Personalie nicht auf die lange Bank schieben. „Wir haben zwei Kandidaten und wollen uns bis zum Ende der Woche entscheiden“, sagte Geschäftsführer Karsten Günther. Namen nannte er nicht. Zweite wichtige Baustelle: der rechte Rückraum. Auf dieser Position besteht nach dem Weggang von Steve Baumgärtel dringender Handlungsbedarf. Günther will auch hier zeitnah eine Lösung präsentieren.

Außerdem könnte ein schon fast perfekter Transfer aus dem Vorjahr wieder aktuell werden. Im vergangenen Jahr sollte Philipp Weber vom SC Magdeburg ausgeliehen werden. Der 20-Jährige gilt als eines der größten deutschen Handball-Talente und spielt im linken Rückraum und auf der Mittelposition. Damals scheiterte die Verpflichutng daran, dass der Wechsel des slowenischen Nationalspielers Marko Bezjak in letzter Minute platzte. Dessen Verein aus Gorenje Velenje rief eine Mondsumme auf, die Magdeburger winkten ab und warteten das Vertragsende in diesem Jahr ab.

Für Karsten Günther ist Weber offiziell kein Thema. Zuerst wolle er die beiden anderen Personalfragen lösen. Weber könnte aber den zu Coburg wechselnden Till Riehn ersetzen. Allerdings haben die Leipziger auf der Mittelposition schon Philipp Seitle und Alexander Feld unter Vertrag, im linken Rückraum spielen Pavel Prokopec und Matthias Gerlich.

Weber hat seinen Vertrag bereits mit dem SC Magdeburg aufgelöst. Der gebürtige Schönebecker hatte sich im Januar zum zweiten Mal in seiner Laufbahn schwer an der Schulter verletzt und musste operiert werden. Jetzt soll er in der zweiten Liga wieder zu alter Stärke zurückfinden. Danach sei eine Rückkehr zu den Elbestädtern nicht ausgeschlossen.

„Philipp Weber hat uns im Zuge der Gespräche deutlich gemacht, dass seine Zielstellung ist und bleibt, für den SC Magdeburg zu spielen“, teilte der Erstligist mit. Bis dahin tue es auch der persönlichen Entwicklung des 1,94-Meter-Mannes gut, Erfahrungen außerhalb seines angestammten Umfelds zu sammeln, so der SCM. Weber wird von der Leipziger Agentur Inteam-Sports von Björn Schultz und Erik Göthel betreut.

Matthias Roth

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News