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Nichtabstieg kein Grund zum Feiern für Handballer des SC DHfK Leipzig

Nichtabstieg kein Grund zum Feiern für Handballer des SC DHfK Leipzig

Leipzig hat bei noch drei Partien sieben Punkte Vorsprung auf den Neuling, der den ersten Abstiegsplatz einnimmt. Die Leutershausener, die eine Partie weniger austrugen, spielen morgen in Hüttenberg.

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Erfolgreiches Trainer-Duo: Michael Biegler (r.) und Stefan Kretzschmar.

Quelle: Christian Nitsche

Auch ihr Restprogramm mit Aufstiegskandidat Bietigheim (Heimspiel), Erstliga-Aufsteiger Emsdetten (A) und Nordhorn-Lingen (H) hat es in sich.

Was Maik Gottas weniger interessiert. "Die Sache ist durch. Wir halten die Klasse. Ab Dienstag führen wir Personalgespräche, vor allem die Trainerfrage muss geklärt werden." Auch ein rechter Rückraumspieler müsse nach dem Abgang von Steve Baumgärtel verpflichtet werden.

Ob die DHfK-Jungs am Donnerstagabend den Klassenerhalt gefeiert haben, konnte der DHfK-Manager nicht beantworten. "Keine Ahnung, ich sehe auch keinen Grund dafür, wir sind noch immer in einer Seuchensaison. Im vorletzten Spiel in Henstedt haben wir uns 45 Minuten präsentiert wie ein Absteiger." Er ist froh darüber, dass sich das Blatt dort unter Regie des Übergangs-Trainer-Teams Michael Biegler/Stefan Kretzschmar in den 15 Schlussminuten gewendet hat und die Mannschaft beim Sieg gegen Hildesheim zeitweise daran anknüpfen konnte. "In diesem Spiel hatte ich nie den Eindruck, dass wir es verlieren können. Wir waren einfach besser als zuletzt zu Hause."

Den Trainerwechsel verteidigt Gottas. "Wir mussten handeln. Wir können uns nicht leisten, die Klasse aufgrund einer Nichtlizenz-Erteilung eines anderen Klubs zu halten. Wir dürfen mit keinem sportlichen Scherbenhaufen in die neue Saison starten. Schließlich müssen wir auch Sponsorengelder und Zuschauer einwerben." Die sportliche Kehrtwende sei Pflicht gewesen. "Wir hatten das Gefühl, dass Uwe Jungandreas die Jungs nicht mehr erreicht hat." Der Klassenerhalt müsse auf dem Parkett erreicht werden.

Handball-Geschäftsführer Karsten Günther pflichtet Gottas bei: "Wir sind ja rechnerisch noch nicht durch, brauchen noch einen Punkt. Aber dann feiern: nein. Die Spieler können durchatmen, sich freuen, es geschafft zu haben, mehr nicht."

Die Gespräche mit den Trainer-Kandidaten beginnen am Dienstag. "Wir haben eine Hitliste von drei bis vier Männern. Sie müssen in unsere Philosophie passen und nicht bloß die Zweitliga-Mannschaft auf ihrem Fokus haben. Auch unsere Handball-Akademie muss sie interessieren." Namen nennen weder Gottas noch Günther. "Wir wissen doch, welche Trainer ohne Job sind oder deren Verträge auslaufen", meint Gottas. Emsdettens Trainer Patrik Liljestrand hört trotz Aufstieges auf. "Wäre ein Kandidat, aber es gab nicht mal ein Gespräch", sagt Gottas.

Biegler/Kretzschmar betreuen das Team letztmalig nächsten Sonnabend in Erlangen. Wer die letzten beiden Matches auf der Bank sitzt, steht nicht fest. "Wir haben doch fähige Leute. Vielleicht wird es Co-Trainer Andre Haber", erklärt Gottas.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.05.2013

Norbert Töpfer

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