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Nowak warnt den SC DHfK vor starkem Team aus Aue - "Fiebere mit Erzgebirglern mit"

Nowak warnt den SC DHfK vor starkem Team aus Aue - "Fiebere mit Erzgebirglern mit"

Handball-Sachsen fiebert dem Zweitliga-Derby zwischen dem SC DHfK und dem EHV Aue am Samstagabend in der Arena Leipzig entgegen, darunter auch viele Experten und Trainer aus der Region.

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Sachsen-Derby in Leipzig: DHfK-Handballer empfangen am Samstag den EHV Aue

Fiebert mit dem EHV Aue mit: Maik Nowak.

Quelle: Tim Oliver Kalle

Leipzig. Einer dieser Fachleute ist der Leistungskoordinator weiblich des Deutschen Handballbunds (DHB) und Co-Trainer der Frauen-Nationalmannschaft, Maik Nowak. Der 47-jährige war bis vor seinem Wechsel zum DHB in diesem Sommer mehr als sieben Jahre lang Coach des EHV.

SC DHfK: Herr Nowak, Sie kennen durch ihre Arbeit in Aue und in Leipzig viele der Akteure auf dem Feld. Auf was können sich die sächsischen Handballfans am Samstag freuen?

Maik Nowak:

„Ich denke es wird ein rassiges Derby. Auf der einen Seite ist DHfK in der eigenen Halle Favorit auf den Sieg. Mit dem sensationellen fünften Platz im letzten Jahr haben sie mehr als nur gezeigt, dass die Berechtigung haben, in der zweiten Bundesliga zu spielen. Und dazu noch mit dem Anspruch, auch oben anzugreifen. Zum anderen kommt mit Aue eine Mannschaft nach Leipzig, die bis zum Ende der letzten Saison

mit 77:17 Punkten in Folge eine breite Brust hat und jetzt auch daheim mit einem ganz wichtigen

Sieg gegen Erlangen Selbstvertrauen getankt hat.

Leipzig hat Ambitionen auf die erste Bundesliga, Aue ist nach einem Jahr Abstinenz als ein sogenannter „Dino“ der 2. Liga wieder dabei. Ist das Kräfteverhältnis ausgeglichen?

„Vor jeder Saison wird immer viel spekuliert, nach spätestens vier Monaten ist das meist Makulatur. Ich denke, die Auer Mannschaft hat sich in der Vergangenheit gut entwickelt und ist völlig zu Recht dort, wo sie jetzt ist. Nicht erst mit dem Aufstieg, der übrigens schon fünf Spieltage vor Schluss fest stand, hat sie das  nachgewiesen. Die letzten Monate mit der angesprochenen Punkteserie sprechen da Bände. Zudem kann der Verein auf 17 Jahre Zweitliga-Zugehörigkeit zurückblicken, was eine unglaubliche Tradition beinhaltet. Die Geschichte wird noch fortgesetzt, denn Aue wird in meinen Augen sicher in der Liga bleiben.

Leipzig hat indes ein tolles neues Umfeld geschaffen, mit dem Umzug die Weichen für die Zukunft gestellt und ein starkes Team. Nur wer am Samstag als Sieger vom Feld geht, vermag ich nicht zu beurteilen.“

Für wen drücken Sie denn die Daumen - für Ihre Heimatstadt oder Ihren ehemaligen Verein?

„Die Leipziger mögen es mir nicht verdenken, aber ich bin erst ein paar Monate aus Aue weg und habe die jetzige Mannschaft mit aufgebaut. Jetzt wurde das Team punktuell noch einmal sinnvoll verstärkt, ein bisschen sehe ich aber auch noch meine Handschrift. Daher werde ich am Samstag von den Zuschauerrängen aus mit den Erzgebirglern mitfiebern.“

Interview: Martin Glass

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