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Philipp Weber vor Wechsel zu Bundesliga-Konkurrenten

SC DHfK Leipzig Philipp Weber vor Wechsel zu Bundesliga-Konkurrenten

Er will erstklassig bleiben, die Zeichen deuten auf einen Wechsel gen Westen. Philipp Weber wird die Bundesliga-Handballer des SC DHfK Leipzig im Sommer verlassen. Eine Vertragsentscheidung steht kurz bevor.

Philipp Weber wird den SC DHfK Leipzig im Sommer zu einem Bundesliga-Konkurrenten verlassen.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Philipp Weber vom SC DHfK Leipzig steht vor dem Wechsel zu einem Ligakonkurrenten. Der Rückraumspieler, dessen Vertrag im Sommer nicht verlängert wird, bestätigte gegenüber LVZ.de entsprechende Verhandlungen. „Ich werde auch in der kommenden Saison in der 1. Bundesliga spielen. Konkretes gibt es in den nächsten ein bis zwei Wochen“, sagte Weber vor dem Rückrundenstart am Mittwoch bei seinem Ex-Klub SC Magdeburg.

Den Namen seines neuen Vereins wollte Weber noch nicht nennen. Er werde zu einem Verein wechseln, der schon jetzt erstklassig spielt, sagte der 23-Jährige. Aufstiegsaspiranten aus der 2. Bundesliga wie Erlangen, Minden oder Coburg fallen damit raus. Branchenkenner halten die HSG Wetzlar und den TSV Hannover-Burgdorf im Moment für die heißesten Adressen.

Weber erzielte in dieser Saison in 15 Partien bislang 76 Treffer für den SC DHfK. „Dass mein Vertrag nicht verlängert wurde, ist keine schöne Geschichte, gehört aber zum Geschäft“, erklärte Weber. „Ich bin Profi genug und werde mich bis zum Saisonende mit 100 Prozent für den SC DHfK reinhauen.“

Der Publikumsliebling war 2013 vom SCM an die Pleiße gewechselt und überzeugte vor allem mit seinen Qualitäten im Angriff und der Treffsicherheit vom Siebenmeterpunkt. Trainer Christian Prokop sieht bei dem 1,93 Meter großen Rückraumspieler jedoch Schwächen in der Defensive und hatte deshalb frühzeitig im Dezember die bevorstehende Trennung bekanntgegeben.

In der Nationalmannschaft hat der gebürtige Schönebecker weiterhin große Ambitionen. Beim All Star Game am vergangenen Freitag spielte Weber noch im B-Team. „Ich werde alles dafür tun“, so Weber, „um es in die A-Auswahl zu schaffen. Das ist mein Ziel.“

Von mro/nöß

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