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Pokal-Halbfinale: SC DHfK Leipzig spielt gegen den THW Kiel

Final Four Pokal-Halbfinale: SC DHfK Leipzig spielt gegen den THW Kiel

Nun steht es fest: Der SC DHfK Leipzig spielt im Pokal-Halbfinale gegen den THW Kiel. Das Final Four wird am 8. und 9. April ausgetragen.

Muss seine Mannschaft auf einen schweren Gegner vorbereiten: DHfK-Coach Christian Prokop.

Quelle: Christian Modla

Hamburg. Die Gegner waren allesamt schwer, nun steht fest: Der SC DHfK Leipzig spielt im ersten Halbfinale des DHB-Pokals gegen den THW Kiel. Das ergab die Auslosung gestern in Hamburg. Die zweite Partie um den Einzug ins Endspiel bestreiten die Rhein-Neckar-Löwen und die SG Flensburg-Handewitt. Als Losfee stand die Leipziger Rekordnationalspielerin Grit Jurack am Topf. Sie wünschte sich im Vorfeld einen Sieg für Leipzig und den Pokaltriumph für Flensburg. Es seien die Teams aus ihrer alten und ihrer neuen Heimat. Dieser Wunsch lässt sich nun zumindest theoretisch erfüllen.

Für DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther ist allein die Teilnahme bei der Endrunde schon ein Riesenerfolg. Er fährt seit acht Jahren mit einer Handvoll Sponsoren zum Final Four. „Irgendwann wollten wir auch einmal dabei sein, jetzt geht ein Traum in Erfüllung", so Günther.

Für DHfK-Torhüter Jens Vortmann war der Gegner egal. Schließlich belegen die in Frage kommenden Mannschaften die ersten drei Plätze in der Bundesliga. „Das Final Four ist eine Riesensache für uns. Ich habe es auch schon mit anderen Mannschaften probiert, die Teilnahme aber nie geschafft“, so der Keeper.

THW-Spieler Christian Sprenger ist dagegen schon ein alter Pokal-Hase. Vier Endrundenturniere hat er schon miterlebt. Auch wenn der THW den vermeintlich leichtesten Gegner zugelost bekommen hat, unterschätzt Sprenger den SC DHfK nicht. „Wir haben Respekt, Leipzig hat uns in Kiel Schwierigkeiten bereitet“, sagte er. Auch Jörn-Uwe Lommel, der Co-Trainer der Kieler, gab sich bescheiden. „Man muss Leipzig super seriös ernst nehmen. An guten Tagen können sie jede Mannschaft schlagen“, so der Coach.

Zwar sind die Vorzeichen eindeutig und die Rollen von Favorit und Herausforderer klar verteilt, als Erlebnisreise mit einem Spiel vor gut 13.000 Zuschauern sieht DHfK-Trainer Christian Prokop die Fahrt nach Hamburg nicht. "Wir wollen eine Topleistung abliefern und den Gegner ärgern", kündigte er an. Jetzt liege der Fokus aber auf der Vorbereitung auf die Bundesliga. Noch sind die angepeilten 25 Punkte nicht geschafft. Auch Günther bleibt bescheiden. "Es war noch nie so schön wie jetzt, als Außenseiter irgendwohin zu fahren", sagte er. Dennoch: Geschenke wolle er nicht an den THW verteilen.

Ausgelost wurden auch die Sitzecken für die Fans. Die Leipziger Anhänger erhalten die gleichen Plätze wie der SC Magdeburg im vergangenen Jahr. Das könnte ein gutes Omen sein. Die Elbestädter nahmen am Ende den Pott mit nach Hause. Der damalige SCM-Spieler und heutige Leipziger Andreas Rojewski erinnert sich noch immer an eine rauschende Siegerparty in der Nacht beim legendären Mückenwirt am Elbufer. Der SC DHfK erhält 1200 Tickets. Die Modalitäten über den Verkauf viel der Verein in der kommenden Woche bekannt geben.

Das Final Four wird am 8. und 9. April in der Hansestadt ausgetragen. Am ersten Tag spielen zuerst die Leipziger gegen Kiel. Am Sonntag wird dann das Finale ausgetragen. Mit einem Sieg könnte sich der SC DHfK bereits für den Europacup qualifizieren, wenn der Finalgegner in der kommenden Saison in der Champions League startet.

Sonnabend, 8. April 2017

14:30 Uhr: SC DHfK Leipzig vs. THW Kiel
17:30 Uhr: Rhein-Neckar Löwen vs. SG Flensburg-Handewitt

Sonntag, 9. April 2017

11:45 Uhr: Finale um die Deutsche Amateur-Pokalmeisterschaft
14:30 Uhr: Finale um den DHB-Pokal 2016/17 

Live sind die Spieler des SC DHfK schon jetzt zu erleben. Sie laufen zwar nicht auf dem Parkett auf, stehen aber bei den Spielen der deutschen Nationalmannschaft beim Public Viewing in der Champions Bar als Gesprächspartner zur Verfügung. Am Freitag sind Lukas Binder und Benjamin Meschke dabei. Für die Begegnung am Sonntag haben sich Franz Semper und Christoph Steinert angesagt.

Matthias Roth

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