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Richtungsweisende Wochen für SC DHfK Leipzig bis Weihnachten – Wiedersehen für Gerlich

Richtungsweisende Wochen für SC DHfK Leipzig bis Weihnachten – Wiedersehen für Gerlich

Bis die Handballer des SC DHfK Leipzig zu Weihnachten die Beine hochlegen dürfen, stehen für sie noch fünf Partien auf dem Spielplan der zweiten Bundesliga. „In den nächsten Wochen kommen Gegner, die wir mit unseren Ansprüchen schlagen können und müssen“, sagt Rückraumschütze Matthias Gerlich.

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DHfK-Spieler Gerlich will seinem Team bis zum Fest zu möglichst vielen Siegen verhelfen.

Quelle: Elmar Keil

Leipzig. Die erste Hürde ist am Samstag sein ehemaliger Verein aus Hüttenberg.

Der 25-Jährige erinnert sich gern an die Saison 2011/2012 beim TV Hüttenberg. Zwar hat das gerade einmal 10.000 Einwohner kleine Örtchen in Hessen nicht annähernd so viel zu bieten, wie die pulsierende Messestadt, aber Gerlich stellt fest: „Dort habe ich meinen Durchbruch im Handball geschafft.“ Vor zwei Jahren feierte er seine Premiere in der ersten Liga und spielte mit dem TV eine Saison im Oberhaus. „Wir sind zwar wieder abgestiegen, aber ich habe in Hüttenberg extrem viel gelernt und mich sehr wohl gefühlt.“ In dieser Zeit verschlug es Gerlich auch erstmals in die Leipziger Arena – an eine Zusammenarbeit mit dem SC DHfK war damals noch nicht zu denken. Der Rückraumspieler durfte beim heiß begehrten Handball-All-Star-Game auflaufen und erzielte für die All Stars vier Tore.

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Matthias Gerlich vom SC DHfK Leipzig setzte sich vergangene Saison gegen den Hüttenberger Sven Pausch durch. An diesem Samstag wird es das Duell nicht geben - Pausch fällt verletzt aus.

Quelle: Christian Nitsche

Inzwischen sind alle in der zweiten Bundesliga angekommen: der TV Hüttenberg, Matthias Gerlich und sein Leipziger Verein SC DHfK. Am Samstag trifft Gerlich alte Bekannte wieder: „Ich kenne noch sehr viele Spieler von früher. Aber in den 60 Minuten, wenn es um zwei Punkte geht, ist es für mich eine Partie wie jede andere“, sagt der 25-Jährige. Von Vorteil für die Leipziger sei, dass sein guter Freund und Hüttenbergs Denker und Lenker Sven Pausch wegen eines Nasenbeinbruchs nicht auf der Mitte spielen könne. Trotzdem müssen die Leipziger vorsichtig sein. Die Mannschaft von Trainer Heiko Karrer verzeichnet einen Aufwärtstrend, holte in den vergangenen drei Partien zwei Siege und ein Remis. Gerlich sagt aber: „Unser Anspruch ist es, dass wir zu Hause jeden Gegner schlagen wollen.“

Bis zum Weihnachtsfest haben die Leipziger, die aktuell den zehnten Rang belegen, ein vermeintlich leichtes Programm. Hüttenberg (30.11.), Tarp Wanderup (7.12.) und Altenholz (15.12.) sind drei Teams, die in der Tabelle hinter den Grün-Weißen stehen. Mit Aue (4.12.) ist die Mannschaft von Christian Prokop zurzeit punktgleich und auch Hildesheim (18.12.) liegt auf Rang sechs nur einen Punkt vor den Leipzigern. „Diese Liga ist gefährlich. Mit zwei, drei Siegen am Stück steht man auf einem Aufstiegsplatz. Anders herum wären wir mit mehreren Niederlagen hintereinander sofort unten drin“, erklärt Gerlich die Brisanz.  

Erfreulich für DHfK-Trainer Prokop: Alexander Feld kehrte nach seinem Muskelfaserriss am Donnerstag drei Wochen früher als erwartet ins Training zurück. Ob der Spielmacher gegen Hüttenberg schon wieder zum Kader gehört, ist noch offen.

Die Partie gegen den TV Hüttenberg beginnt am Samstag 19.30 Uhr in der Leipziger Arena und wird im Video-Livestream auf LVZ-Online übertragen.

Anne Grimm

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