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Rückschlag für den SC DHfK Leipzig: Lukas Binder fällt vier Wochen aus

Rückschlag für den SC DHfK Leipzig: Lukas Binder fällt vier Wochen aus

Dieses Spiel wird kein Selbstläufer: Die Zweitliga-Handballer des SC DHfK Leipzig müssen vor der Partie bei Aufsteiger Bayer Dormagen (Sonnabend, 19 Uhr) auf einen wichtigen Leistungsträger verzichten.

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Fällt verletzt aus: Lukas Binder.

Quelle: Elmar Keil

Leipzig. Lukas Binder hat sich im Training verletzt. Diagnose: Innenbandüberdehnung im Knie mit Einblutung. „Er wird voraussichtlich vier Wochen ausfallen“, sagte DHfK-Coach Christian Prokop.

Für die Grün-Weißen ist das eine deutliche Schwächung. Binder überzeugte nicht nur im Angriff, sondern ist auch in der Abwehr eine wichtige Stütze. Prokop muss nun umstellen. Vorn darf Routinier Ulli Streitenberger wieder spielen. „Er ist locker wie nie“, so Prokop über seinen zweiten Mann auf Linksaußen. Dabei hat Streitenberger zuletzt gar nicht mehr alle Trainingseinheiten bestritten. Vormittags arbeitet er in der Geschäftsstelle, nachmittags übt er mit der Mannschaft. Für den Trainer ist das kein Problem: „Ulli ist gut in Form.“ In der Abwehr soll Philipp Weber für Binder spielen.

Trotz des Ausfalls: Alles andere als ein Sieg steht für die Leipziger nicht zur Debatte. „Wir haben eine gute Trainingswoche hinter uns“, so der Coach. Die Partie werde vor allem eine mentale Herausforderung. „Nur weil wir auf Platz zwei stehen, berechtigt das nicht automatisch zum Sieg“, warnt Prokop seine Männer. Mit anderen Wort: Sie sollen jedes Team ernst nehmen, Vollgas geben, ihre Leistung abrufen.

Dormagen hat durchaus Respekt vor dem verlustpunktfreien Gegner. „Die ersten Spiele bestätigen meinen Eindruck, den ich schon vor der Saison hatte: Leipzig redet in dieser Saison vorne mit“, sagte Bayer-Coach Jörg Bohrmann. Der Aufsteiger musste beim Training gleich auf vier verletzte Leistungsträger verzichten und stellt deshalb auf mehreren Positionen um. „Wir werden kämpfen, aber kein Harakiri spielen“, kündigte Bohrmann an.

Der SC DHfK will seine Siegesserie ausbauen. Und der Spielplan ist günstig für die Leipziger. Die nächsten Gegner heißen Baunatal, Saarlouis und Rostock – alles keine Schwergewichte der Liga. Ein Saisonstart mit 18:0 Punkten ist damit durchaus möglich. Am 5. November wartet dann mit der HSG Nordhorn ein Mitfavorit im Aufstiegskampf.

Terminiert ist inzwischen das Pokalspiel gegen Hüttenberg. Gespielt wird am 21. Oktober um 19.30 Uhr in der Ernst-Grube-Halle. Der Vorverkauf ist gestartet.

Matthias Roth

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