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SC DHfK Leipzig: Erfolgreicher Saisonstart macht Handballer für Sponsoren interessant

SC DHfK Leipzig: Erfolgreicher Saisonstart macht Handballer für Sponsoren interessant

Was im Großen funktioniert, treibt auch im Kleinen frische Knospen. Wer erfolgreich im Sport arbeitet, wird interessant für Geldgeber. Am Montag stellten die ambitionierten Fußballer von RB Leipzig ihre neuen Partner Porsche und Volkswagen vor.

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DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther. (Archivfoto)

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Nun dürfen sich auch die mit 14:0 Punkten makellos in die Saison gestarteten Zweitliga-Handballer des SC DHfK freuen. Die Stadtwerke Leipzig wollen schon jetzt so schnell wie möglich ihr Engagement bei den Grün-Weißen verlängern.

Ihre Unterstützung ist hier zwar mehrere Nummern kleiner als die der Autohersteller bei RBL, darf aber trotzdem als Zeichen an die regionale Wirtschaft verstanden werden. „Wir bleiben weiter Sponsor“, sagte Jan Leonhardt, Teamleiter für Marketingstrategie, am Mittwoch. Zeitnah soll jetzt besprochen werden, wie die Unterstützung in der nächsten Saison weitergeht. Genau das ist eine der entscheidenden Fragen bei den Leipziger Handballern.  

Der erfolgreiche Start in diese Spielzeit lässt viele Helfer im Umfeld des Zweitligisten schon jetzt vom Aufstieg in die stärkste Liga der Welt träumen. Der aktuelle Etat von 1,4 Millionen Euro müsste bei einer Chance auf den Klassenerhalt kräftig steigen. Allein 150.000 Euro gibt der SC DHfK für seine Jugendarbeit aus. Eine Investition, die sich bereits gelohnt hat. Die B-Jugend wurde dieses Jahr überraschend Deutscher Meister und ließ erfolgsverwöhnte Teams wie den SC Magdeburg, den VfL Gummersbach oder die Füchse Berlin hinter sich. Mit Franz Semper, Sebastian Greß und Sebastian Naumann sorgen aktuell gleich drei Spieler aus der eigenen Talentschmiede im Bundesliga-Team für Furore.  

„Wir müssen sehen, dass wir die Großen der Wirtschaft für unsere Jugendarbeit gewinnen können“, sagte Hartmut Bunsen, Vorsitzender des Unternehmerverbandes und Mitglied des Wirtschaftsbeirates beim SC DHfK. Damit soll nicht nur der Nachwuchs gefördert, sondern auch der Etat bei den Männern entlastet werden.  

Bunsens Blick geht dabei deutlich in den Norden der Stadt, wo die Schwergewichte wie Porsche und DHL angesiedelt sind. Der Sportwagenhersteller engagiert sich in den kommenden vier Jahren unter dem Motto „Turbo für Talente“ bereits für den Nachwuchs der Rasenballer. Der Slogan ist nach Aussagen von Porschesprecherin Julia Pirlich ausschließlich an das Engagement bei RB gebunden. Weiteres Geld reicht Porsche, um Werkschef und Ex-Handballer Siegfried Bülow, an den Landessportbund für die Kinder- und Jugendförderung aus. Darüber hinaus sei derzeit nichts geplant, so Pirlich. Mit dem SC DHfK hätten aber auch noch keine Gespräche stattgefunden.  

In den kommenden Spielen könnte die Mannschaft von Trainer Christian Prokop weitere Argumente für Sponsoren liefern. Die Gegner heißen Baunatal am kommenden Sonntag in der Arena, dann auswärts Saarlouis und anschließend wieder zu Hause gegen den HC Empor Rostock. Alle drei Gegner gehören nicht zu den Top-Teams der Liga, sechs weitere Punkte sind alles durchaus möglich. In der Tabelle würde sich der SC DHfK dann mit 20:0 Punkten schmücken.

Matthias Roth

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