Startseite LVZ
Volltextsuche über das Angebot:

SC DHFK
Google+ Instagram YouTube
SC DHfK Leipzig: Pöter fährt zum Heimspiel nach Essen – Pulay kehrt ins Tor zurück

SC DHfK Leipzig: Pöter fährt zum Heimspiel nach Essen – Pulay kehrt ins Tor zurück

Das wird nicht einfach für die Zweitliga-Handballer des SC DHfK Leipzig: Am Freitag müssen sie beim heimstarken TuSEM in Essen antreten (Anpfiff 19.30 Uhr) und sind schon im zweiten Saisonspiel ersatzgeschwächt.

Voriger Artikel
Magdeburg-Coach: „Leipzig ist Favorit, um aufzusteigen“ – SC DHfK startet in die Saison
Nächster Artikel
Sachsen-Derby in Aue: SC DHfK Leipzig kann Sprung an die Spitze schaffen

Gabor Pulay steht wieder im DHfK-Tor.

Quelle: Norman Rembarz

Leipzig. Nach dem gerade am Kreuzband operierten Michael Qvist fällt nun auch Torhüter Henrik Ruud Tovas aus. Der Norweger leidet an einer Darmentzündung. „Für solche Fälle steht Gabor bereit“, sagte DHfK-Coach Christian Prokop. Er meint damit Oldie Gabor Pulay. Der 44-Jährige spielt inzwischen bei Germania Zwenkau, hilft aber in Notfällen noch aus. Nummer eins im Tor ist aber Felix Storbeck, der zum Auftakt gegen Bittenfeld eine starke Partie ablieferte.

Bei Geschäftsführer Karsten Günther stehen nach der Verletzung von Qvist, der rund sechs Monate fehlen wird, die Telefone nicht mehr still. Spielerberater bieten ihre Schützlinge an. „Wir werden aber niemanden mehr holen“, so Günther. Marc Pechstein soll es richten und Unterstützung vom 19-Jährigen Sebastian Greß erhalten. Bei Bedarf könne auch Philipp Weber von der Mitte auf die linke Seite wechseln. Ein taktisches Modell mit durchaus prominentem Vorbild. Beim THW Kiel ist Filip Jicha im linken Rückraum gesetzt, benötigt er eine Pause, wechselt Domagoj Duvnjak eine Position weiter nach außen. Entscheidender Unterschied: Der THW hat gleich mehrfachen Ersatz für die Mitte.

Beim SC DHfK ist das anders. Steht Weber nicht mehr bereit, muss es Philipp Pöter allein richten. Der 28-Jährige freut sich besonders auf das Spiel gegen Essen. In der vergangenen Saison stand er noch beim TuSEM unter Vertrag.  Jetzt gibt es ein Wiedersehen mit alten Weggefährten. „Da haben sich einige Leute angekündigt“, so Pöter. Er werde deshalb auch länger als die Mannschaft in Essen bleiben und dort das Wochenende verbringen. Neben seinen Freunden ist Ehefrau Nina im Ruhrgebiet geblieben. Sie arbeitet dort als Polizistin.

Sportlich sieht Pöter keine Mannschaft in der Favoritenrolle. „Beide Seiten kennen sich bestens“, sagte er. Am Ende könnte das fanatische Heimpublikum den Ausschlag geben. „Wenn sie merken, dass ihre Mannschaft hart arbeitet, können sie laut werden“, weiß der Rückraumspieler.

Während der SC DHfK seine erstes Punktspiel gewann, startete Essen mit einer Pleite bei Nordhorn in die neue Spielzeit. Im DHB-Pokal erreichten die Westdeutschen zudem erst am grünen Tisch die zweite Runde. Nach einer Niederlage beim SC Empor Rostock im Siebenmeterwerfen kassierte der Deutsche Handballbund den Sieg der Hansestädter. Rostock hatte einen nicht berechtigten Spieler eingesetzt. Essen empfängt nun in der zweiten Runde die Füchse aus Berlin.

Matthias Roth

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News