Startseite LVZ
Volltextsuche über das Angebot:

SC DHFK
Google+ Instagram YouTube
SC DHfK Leipzig: Pöter und Roscheck in der Universitäts-Klinik

Medizincheck SC DHfK Leipzig: Pöter und Roscheck in der Universitäts-Klinik

Das Herz, die Lunge, der Stützapparat: Die Spieler des SC DHfK Leipzig werden vor der Erstligasaison genau untersucht. Am Dienstag stellten sich Philipp Pöter und Bastian Roscheck bei den Ärzten der Universitätsklinik Leipzig vor.

Bei der Untersuchung: Bastian Roscheck.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Fünf Liter Wasser bei einer Trainingseinheit können es schon einmal werden. Philipp Pöter greift bei der Saisonvorbereitung der DHfK-Handballer in der Sommerhitze regelmäßig beherzt zur Flasche. „Die Flüssigkeit geht sofort wieder raus, da bekomme ich nicht mal einen Wasserbauch“, sagt der Regisseur. 

Die Einheiten haben es in sich. 400-Meter-Läufe im Akkord oder Sprintübungen mit angehängten Gewichten stehen derzeit auf dem Plan. „Die Saison ist lang, da brauchen wir die Kraft“, so der 29-Jährige. Trainer Christian Prokop hat aber auf die hohen Temperaturen reagiert, lässt jetzt in den Morgenstunden und am Abend üben, wenn die Sonne nicht mehr ganz so kräftig wärmt.

Durchstehen lässt sich das anstrengende Programm nur, wenn die Spieler topfit sind. Der Deutsche Handball Bund (DHB) schreibt deshalb jedes Jahr einen Medizincheck vor. Herz, Lunge und der Stützapparat werden untersucht. Pöter und sein Mannschaftskollege Bastian Roscheck traten am Dienstag in der Leipziger Universitätsklinik an. „Herzmuskelentzündungen können bei Leistungssportlern vorkommen“, sagte Professor Pierre Hepp, Orthopäde an der Klinik und Mannschaftsarzt des Erstligisten. Seine Kollegen aus der Kardiologie schauen deshalb genau hin, um bei kleinsten Anzeichen zu reagieren.

Erst in der vergangenen Woche sorgte ein Fall für Aufsehen. Fußball-Drittligist 1. FC Magdeburg verbot seinem Mittelfeldspieler Niklas Brandt das Training. Bei ihm stellten die Ärzte Herzrhytmusstörungen fest.

Bei Pöter und Roscheck ist alles in Ordnung. Sie dürfen zurück ins Training und sich auf das erste Testspiel am Freitag gegen die SG LVB in der kleinen Arena freuen.

Für Hobbysportler hat Pierre Hepp auch noch einen Rat: Bei mehr als 30 Grad sollten sie auf ihre Übungen verzichten. Die Belastung sei dann einfach zu groß.

Liebigstraße 20 Leipzig 51.331349 12.385797
Liebigstraße 20 Leipzig
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News