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SC DHfK Leipzig bangt um Superstar Philipp Weber

Vor dem Spiel beim TBV Lemgo SC DHfK Leipzig bangt um Superstar Philipp Weber

Schulterverletzung bei Philipp Weber: der Superstar des SC DHfK Leipzig musste in der zweiten Halbzeit gegen Hüttenberg passen. Jetzt bangt der Verein vor dem Spiel in Lemgo.

Philipp Weber (rechts) fiel in der zweiten Halbzeit aus. Lukas Binder fing den letzten Konter von Hüttenberg ab und sicherte so den Sieg.

Quelle: Modla/Knofe

Leipzig. Sie ist der Seismograf seiner Gesundheit: die rechte Schulter von Philipp Weber. Beim ersten Saisonheimspiel gegen den TV Hüttenberg hat sie wieder gezwickt. Immer wieder schauten die Fans auf die Bank des SC DHfK Leipzig wo Mannschaftsarzt Rene Touissant in der zweiten Halbzeit die lädierte Stelle punktgenau mit einem Spezialgerät auf vier Grad herunterkühlte.

„Ich hatte schon vor dem Minden-Spiel ein paar Probleme, habe im Training einen Schlag darauf bekommen. Dann hat es für das erste Spiel aber gereicht“, sagt Weber. Nach einer blöden Aktion in der Partie am Donnerstag habe er die Schulter wieder gemerkt. „Danach konnte ich nicht mehr zu hundert Prozent werfen und der Mannschaft so nicht helfen“, erklärt der Nationalspieler. Er denke, es sei eine muskuläre Geschichte mit einer Zerrung oder eine andere kleine Sache. „Da müssen wir mal schauen“, so Weber.

Dennoch: Bei Webers Schulter sind Ärzte und Betreuer hellwach. Noch in Diensten des SC Magdeburg musste er bereits als 20-Jähriger zweimal daran operiert werden. Letztlich wurde er erst nach seinem Wechsel nach Leipzig wieder richtig fit. Weber gibt aber schon vorsichtige Entwarnung: „Es handelt sich nicht um die Problematik von damals.“

Viel Zeit bleibt dem SC DHfK für die Vorbereitung auf das nächste Spiel nicht. Am Sonntag (Anwurf 12.30 Uhr) müssen die Grün-Weißen schon wieder beim TBV Lemgo antreten. „Wir wollen uns weiter ans Optimum herankämpfen“, sagte Trainer André Haber. Am Freitag und Sonnabend hat er Übungseinheiten angesetzt, dann geht es auf Reisen mit einer Übernachtung in Ostwestfalen.

Enge Kiste in der Arena: Mit 26:25 (14:10) hat sich der SC DHfK am Donnerstagabend beim Bundesliga-Heimauftakt gegen den TV Hüttenberg durchgesetzt.

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Der TBV präsentierte sich mit einem starken Saisonauftakt. Das erste Spiel verlor die Mannschaft von Coach Florian Kehrmann nur knapp gegen den Deutschen Meister Rhein-Neckar-Löwen mit 24:26. Am Donnerstag folgte ein Auswärtserfolg in Erlangen. „Sie haben sich gut verstärkt und eine gute Truppe zusammen“, findet Haber. So kamen vom SC Magdeburg der Routinier Fabian van Olphen, aus Erlangen der spanische Nationalspieler Isaias Guardiola und aus Balingen der isländische Auswahlakteur Peter Johannesson.

Auch wenn die beiden Ostteams aus Leipzig und Magdeburg in den ersten beiden Spielen noch nicht komplett überzeugten, sonnen sie sich derzeit mit zwei Siegen an der Tabellenspitze. Favoritenteams ließen dagegen schon Punkte. Am ersten Spieltag verlor Melsungen überraschend in Stuttgart, jetzt traf es Flensburg-Handewitt in Hannover.

Matthias Roth

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