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SC DHfK Leipzig empfängt Ex-Europapokal-Sieger – Nordhorn-Lingen gilt als Favoritenschreck

SC DHfK Leipzig empfängt Ex-Europapokal-Sieger – Nordhorn-Lingen gilt als Favoritenschreck

Zweitligist SC DHfK Leipzig empfängt am Sonntag einen echten Handball-Hochkaräter auf heimischem Parkett. Die HSG Nordhorn wurde vor zehn Jahren deutscher Vizemeister, ließ 2008 sogar den Gewinn des Europapokals folgen.

Leipzig. Nach Umbenennung in HSG Nordhorn-Lingen, Insolvenz und Zwangsabstieg vor zwei Jahren jagen die Emsländer inzwischen in der zweiten Liga über das Parkett.

Mit Siegen gegen Essen und Minden avancierte das Team von Heiner Bültmann zu Beginn dieser  Saison zum Favoritenschreck der Liga. Stünden dem nicht vermeidbare Niederlagen gegenüber, wäre die HSG wohl näher an den Aufstiegsplätzen dran, als bisher. „Eigentlich bringen wir in dieser Saison stabile Leistungen, allerdings entscheiden bei der Leistungsdichte eben oft auch Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage“, erklärte Bültmann am Donnerstag gegenüber LVZ-Online. Damit meint der 40 Jahre alte Schüttorfer vor allem auch die überraschende Heim-Pleite am vergangenen Wochenende gegen den Tabellenletzten Bad Schwartau.

Gegen Leipzig soll dagegen wieder die Favoritenschreck-Regel gelten, denn nach Ansicht von Bültmann gehören die Messestädter auf jeden Fall zu den stärksten Teams der Liga. „Die gehen immer ein hohes Tempo“, weiß der HSG-Coach. Allerdings sei auch sein Team in der Lage, so temporeichen Handball zu spielen und deshalb prognostiziert Bültmann: „Das wird ein sehr schnelles Spiel am Sonntag.“

Die Norddeutschen wissen auch um die Fulminanz, mit der die Fans der Grün-Weißen aus Leipzig bisweilen ihr Team durch die Ernst-Grube-Halle treiben. Davon beeindrucken lassen will sich die HSG Nordhorn-Lingen allerdings nicht. „Wir spielen ja fast jedes Wochenende vor so großem Publikum. Da macht das Spiel in Leipzig keinen Unterschied. Wir haben genug erfahrene Spieler, die damit umgehen können“, glaubt der Coach.

Matthias Puppe

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