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SC DHfK Leipzig erhält Lizenz – Auflage für Eisenach

Handball-Bundesliga SC DHfK Leipzig erhält Lizenz – Auflage für Eisenach

Die Handballer des SC DHfK haben die Lizenz für die 1. Bundesliga erhalten. Der ThSV Eisenach erhielt eine Auflage für die Spielhalle. Vor dem Aus im Profihandball steht der TV Großwallstadt.

DHfK-Trainer Christian Prokop hat jetzt Planungssicherheit.

Quelle: Christian Prokop

Dortmund/Leipzig. Der SC DHfK Leipzig hat jetzt auch formell Sicherheit für die 1. Bundesliga. Der Aufsteiger erhielt am Donnerstag ohne Auflagen und Bedingungen die Lizenz für die kommende Saison. „Die Freude ist groß, dass wir es gleich im ersten Anlauf geschafft haben. Unser Dank gilt allen Fans und Partnern, die uns ein wirtschaftlich solides Fundament ermöglicht haben“, sagte Karsten Günther, Geschäftsführer der DHfK-Handballer.

Ligakonkurrent ThSV Eisenach hat die Genehmigung ebenfalls erhalten, muss aber bezüglich der Spielhalle eine strenge Auflage schlucken. Die Thüringer müssten im Falle ihres Aufstiegs „in einer Spielstätte spielen, die den infrastrukturellen Kriterien der DKB Handball-Bundesliga entspricht“, teilte die Handball Bundesliga GmbH (HBL) am Donnerstag mit. Die Werner-Aßmann-Halle in Eisenach ist als Spielort demnach nicht zugelassen. ThSV-Präsident Gero Schäfer kündigte Einspruch gegen die Entscheidung an.

Den Thüringern fehlt eine zweite Tribünenseite. Schon im Vorjahr durften sie deshalb nur mit einer Sondergenehmigung antreten. Die Eisenacher wollen die Halle zwar ausbauen, es fehlt aber noch der Förderanteil vom Land Thüringen dafür. Der Haushalt des Freistaates soll erst im Juni verabschiedet werden. Den kommunalen Anteil für den Bau will der Verein mit Hilfe von Sponsoren übernehmen. Fest steht: Zur neuen Saison wird die Halle noch nicht den HBL-Anforderungen entsprechen.

Ein Traditionsverein steht vor dem Abschied aus dem Profihandball. Der TV Großwallstadt bekam auch im zweiten Anlauf keine Lizenz für die 2. Bundesliga. Die HBL hatte eine aufschiebende Bedingung für die Teilnahme an der Spielrunde erteilt. „Diese aufschiebende Bedingung hat TV Großwallstadt nicht erfüllt“, heißt es von den Ligaverantwortlichen. Gegen diese Entscheidung ist ein weiteres Rechtsmittel möglich.

Im vergangenen Jahr hatte Erstligist HSV Hamburg alle Instanz bemüht und war am Ende sogar vor ein ordentliches Gericht gezogen. Mit Erfolg: Die Hanseaten bekamen erst im Sommer auf diesem Weg ihre Lizenz. Wegen der späten Entscheidung durften die Hamburger zusätzlich in der 1. Bundesliga verbleiben, die auf 19 Mannschaften aufgestockt wurde.

Guten Nachrichten erhielt der HC Elbflorenz. Sollten die ambitionierten Dresdner beim Relegationsturnier mit Springer HF und Eintracht Hagen mindestens den zweiten Platz belegen, dann dürfen sie die 2. Bundesliga aufsteigen. Die Lizenz erhielt der Club aus der Landeshauptstadt problemlos. Matthias Roth

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