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SC DHfK Leipzig hört den Warnschuss aus Saarlouis - schwere Zeit für Pechstein

SC DHfK Leipzig hört den Warnschuss aus Saarlouis - schwere Zeit für Pechstein

Nicht gespielt und doch gewonnen: Die Zweitliga-Handballer des SC DHfK Leipzig haben am vergangenen Wochenende ihren Vorsprung zumindest nach Minuspunkten weiter ausgebaut.

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Max Emanuel (DHfK) bei der Partie gegen die HG Saarlouis in der vergangenen Saison.

Quelle: Elmar Keil

Leipzig. Mit Bittenfeld, Rimpar und Hamm-Westfalen haben gleich drei direkte Verfolger weiter an Boden eingebüßt. Die Grün-Weißen könnten bei einem Sieg am Mittwoch (Anwurf um 19.30 Uhr in der Arena) gegen die HG Saarlouis bereits mit elf Punkten auf einen Nichtaufstiegsplatz davonziehen.

Vom Papier her erscheint die Aufgabe einfach. Leipzig ist Tabellenerster und in diesem Jahr noch ohne Punktverlust. Saarlouis ist 15. und in der Rückrunde ohne Auswärtssieg. Diese Vorzeichen täuschen allerdings. Die HG knöpfte in eigener Halle zuletzt dem Aufstiegsaspiranten  aus Bittenfeld einen Punkt ab. „Das war für uns ein Warnschuss zur richtigen Zeit“, sagte DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther.

Auf die leichte Schulter nimmt bei den Leipzigern diesen Gegner ohnehin niemand. In der Vergangenheit sorgten die Saarländer immer wieder für böse Überraschungen. Vor zwei Jahren kostete ein 20:34-Debakel dem damaligen Trainer Uwe Jungandreas sogar den Job.

Im vergangenen Oktober musste das Team des jetzigen Übungsleiters Christian Prokop gegen Saarlouis die erste Saisonniederlage hinnehmen. „Da war der Gegner sehr aggressiv in der Abwehr und hat dabei nicht eine Zeitstrafe kassiert“, erinnert sich Prokop. Der Coach erwartet erneut eine Kampfpartie mit „vielen Nicklichkeiten“.

Prokop kann auf seinen momentan stärksten Kader zurückgreifen. Max Janke ist nach seiner Erkältung wieder fit. Für Marc Pechstein könnte es dagegen schwer werden, überhaupt einen Platz im Kader zu bekommen. „Er hat viele Chancen bekommen und sie nicht optimal genutzt“, sagte der Trainer. Zuletzt tat sich der 1,98-Meter-Hüne bei seinen Kurzeinsätzen gegen Aue schwer und blieb ohne Treffer.

Qvist trainiert wieder

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Michael Qvist im Spiel gegen Bittenfeld.

Quelle: Christian Modla

Der interne Konkurrenzkampf wird beim SC DHfK Leipzig für den 23-Jährigen nicht leichter. Nach seinem Kreuzbandriss ist Michael Qvist zurück im Training, übt aber noch nicht vollständig mit den Kollegen. „Er ist im Moment beschwerdefrei, wir rechnen im April wieder mit seinem Einsatz“, kündigte Prokop an. Der Däne absolvierte bisher nur den Zweitligastart gegen Bittenfeld für den Tabellenführer und fehlt nun schon seit sieben Monaten.

Qvist könnte genau richtig zur Aufstiegspartie wieder in Form sein. Dass für die Leipziger erst am letzten Spieltag (7. Juni) die Entscheidung über die Qualifikation zur 1. Bundesliga fällt, glaubt im Umfeld niemand mehr. Sollte die Mannschaft ihre Schlagzahl beibehalten und beim derzeitigen Vorsprung ohne Niederlage bleiben, könnten bereits am 26. April zu Hause gegen Rimpar die Korken knallen. Der Spielplan meint es gut, selbst wenn der SC DHfK noch eine Partie verlieren sollte, wäre eine Aufstiegsparty in eigener Halle möglich. Nach Rimpar ist Eintracht Hildesheim am 8. Mai in der Arena zu Gast. Geschäftsführer Karsten Günther schiebt den Kalender zur Seite: „Wann ist mir egal, ich will einfach nur hoch.“

Matthias Roth

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