Startseite LVZ
Volltextsuche über das Angebot:

SC DHFK
Google+ Instagram YouTube
SC DHfK Leipzig trauert um Professor Kurt Tittel

Sportmediziner gestorben SC DHfK Leipzig trauert um Professor Kurt Tittel

Die Leipziger Sportwelt hat einen ihrer renomiertesten Mediziner verloren. Wie der SC DHfK am Sonnabend bekannt gab, ist Professor Kurt Tittel gestorben.

Die Europapokal-Helden von 1966: Erwin Kaldarasch, Dieter Wöhler, Klaus Franke, Prof. Kurt Tittel, Otto Hölke, Lothar Fährmann, Wolf-Dietrich Neiling, Klaus Langhoff, Peter Randt, Rolf Schmitt und Hannes Eichhorn (v.l.)

Quelle: Modla

Leipzig. Die Leipziger Sportwelt trauert um Professor Kurt Tittel. Der Sportmediziner starb bereits am 20. August im Alter von 96 Jahre in seiner Wahlheimat. Das teilte der SC DHfK am Sonnabend mit. Der Name des in Lübeck geborenen Tittel ist untrennbar mit der Deutschen Hochschule für Körperkultur (DHfK) verbunden. Seit 1950 arbeitete er dort und war später Dekan der Fakultät für Naturwissenschaften und Sportmedizin.

Daneben betreute Tittel auch die Handballer des SC DHfK und die DDR-Nationalmannschaft. Den größten Erfolg mit den Leipziger Spielern feierte er 1966 beim Gewinn des Europapokals der Landesmeister. Aus diesem Grund war Tittel dieses Jahr noch einmal öffentlich zu sehen. Die heutigen Bundesligahandballer luden die Spieler von damals genau 50 Jahre nach ihrem Sieg in die Arena ein. Ihre Namen hängen seitdem unter dem Hallendach an jedem Spieltag.

„Geistig war er da noch voll auf der Höhe, ich bin froh, dass wir die alte Mannschaft und Kurt Tittel bei uns hatten. Das von ihm geschriebene Anatomie-Buch mit Widmung hat in meinem Regal einen Ehrenplatz“, sagte DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther.

mro

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News